Veröffentlicht am 05.03.2013

Geopolitik ist wie Schach. Wer hier an Zufall glaubt, hat von diesem Spiel keine Ahnung. Er kann dieses Spiel nicht gewinnen. Beim Schach wie in der Geopolitik geht es um einen möglichst realistische Einschätzung des Gegners und eine auf ihn abgestimmte, langfristige Taktik. Zbigniew Brzeziski, seines Zeichens Geostratege und mehrfacher US-Präsidentenberater, im Moment auch für Barack Obama, hat diverse Bücher zu diesem Thema geschrieben. Z.B. “The Grand Chess Board“.

Wer die Welt beherrschen, will muss Eurasien beherrschen. Hier liegt das Gros der Bodenschätze dieser Welt. Nur um die geht es.

Brzeziski war nicht der Erste, der diesen Umstand erkannte. Im Grunde hat er nur übernommen, was Jahrzehnte vor ihm schon der britische Autor Halford Mackinder für das Britische Weltreich erkannt hatte. Ohne die Ressourcen im gesamt-eurasischen Raum kannst du die Welt nicht beherrschen. Es geht um Herrschaft. Um Weltherrschaft.

Alles, was wir an amerikanischer Außen- und Sicherheitspolitik erleben, ist diesem einen Ziel untergeordnet und alle „embeddeten” Staaten haben sich dieser Doktrin unterzuordnen. Man muss Geopolitik als ein großes Puzzle begreifen, um dessen Einzelteile – Länder, Regionen, Bodenschätze – ein permanenter Konkurrenzkampf besteht.

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Quelle: KenFM: Der Irankonflikt als Trick zur Rohstoffsicherung