Afrika ist der ärmste Kontinent der Erde. Weitaus die meisten Afrikaner sind davon betroffen. Millionen leben unter dem Existenzminimum. Die Lage hat sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend verschlechtert.

Wirtschaft und Handel stagnieren. Das durchschnittliche Einkommen sinkt, die Massenarmut steigt. Damit hängen die herrschende Gewalt, politische Instabilität, eine niedrige Lebensqualität und die geringe Lebenserwartung der Menschen zusammen. Sie beträgt bei den Frauen 55, bei den Männern 53 Jahre.

Die Säuglingssterblichkeit ist besonders hoch. Das durchschnittliche Bildungsniveau in Afrika ist prekär, die Alphabetisierungsrate niedrig. Die katastrophale wirtschaftliche Situation wird durch Kriege und Bürgerkriege in den ärmsten Regionen verstärkt.

Misswirtschaft und Korruption verschärfen das Elend. In gewisser Regelmäßigkeit folgen auf Dürreperioden und Heuschreckenplagen verheerende Hungersnöte.

Die Verarmung ist regional unterschiedlich ausgeprägt. Relativ wohlhabend sind Regionen im hohen Norden und Süden des Kontinents. Die ärmsten Staaten sind die Demokratische Republik Kongo, Sierra Leone, Burundi, Liberia und Somalia. Der reichste Staat ist Südafrika. Allerdings sind die sozialen Unterschiede auch innerhalb der einzelnen Staaten sowie zwischen städtischen und ländlichen Gebieten erheblich.

Hunger: Die kapitalistische Waffe gegen Afrika. 

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