MMnews: 06.06.2011
Benzin aus Sand – eine Utopie? Unbemerkt von der Öffentlichkeit, findet derzeit eine chemisch-technische Revolution auf dem Gebiet der Energiegewinnung statt: die Umstellung von begrenzten fossilen (organischen) Ressourcen auf unbegrenzte synthetisch-anorganische Ausgangsstoffe. Das bedeutet das Ende des Kohle-/Erdöl-Zeitalters und den Beginn des Silizium-Wasserstoff-Zeitalters – eine neue Epoche in der Geschichte der Menschheit. Initiator ist ein einzelner Außenseiter und zugleich ein Jahrtausend-Genie.

von Norbert Knobloch
Der geniale Düsseldorfer Universalgelehrte Dr. Peter Plichta hatte die Vision eines synthetischen Analogons zum organischen Kohlenstoff-Sauerstoff-Kreislauf der Photosynthese in der Natur: den anorganischen Silizium-Stickstoff-Kreislauf. Diese Vision hat er verwirklicht. Sie mußte drei Forderungen erfüllen: Erstens müßte die neue Energiequelle sofort in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen, zweitens dürfte sie nicht schon nach einigen Jahrzehnten wieder versiegen, und drittens dürfte das schon geschädigte Ökosystem unseres Heimatplaneten nicht noch weiter belastet werden. Das dazu nötige chemische Element müßte also „wie Sand am Meer“ vorhanden sein und in einen Energiekreislauf eingebunden werden können. Dieses Element ist das Silizium, das buchstäblich „wie Sand am Meer“ als Siliziumdioxid (SiO2 / Sand) in den Wüsten vorkommt.

Der größte Teil der Erdkruste besteht aus dem Element Silizium. Silizium kann Wasserstoff speichern. Solche Silizium-Wasserstoffe nennt man in der Chemie „Silane“. Sie reagieren in einer heißen Brennstoffkammer mit dem Stickstoff der Luft. Das heißt, daß es neben dem Sauerstoff noch ein zweites Oxidationsmittel gibt, eben den Stickstoff (chemisches Symbol: N für Nitrogenium). Diese Entdeckung ist neu in der Geschichte der Chemie. Das Gas Stickstoff hatte bisher als „inert“ (extrem reaktionsträge) gegolten. Und so, wie das Hauptelement (ca. 80 %) der Lufthülle unseres Planeten, der Stickstoff, bis Plichta nicht auf seine Oxydationseigenschaft hin untersucht worden war, war auch das Hauptelement (ca. 25 %) der Erdkruste, das Silizium, nicht auf seine Brennbarkeit und damit auf seine Verwendbarkeit als chemisches Antriebsmittel untersucht worden. Die herkömmliche Definition der Verbrennung muß umgeschrieben, d. h. erweitert werden…..
Quelle Text und weiter:
http://www.mmnews.de/index.php/etc/7955-silane-benzin-aus-sand