“Ein wüstes Schlachtfeld der Blockkonfrontation”

Fast mit der Detonation einer Atombombe zu vergleichen, waren die selbstbewusst vorgetragenen chinesischen Richtungsänderungen in der Internationalen Politik, vorgetragen in der Höhle des Löwen. DIE WELT gebrauchte den mehr als zutreffenden Begriff “ein wüstes Schlachtfeld der Blockkonfrontation”.
Die Robert-Bosch-Stiftung und die chinesische Tageszeitung “Global Times” hatten zum zweiten Medienforum China-Deutschland ins Berliner Nobel-Hotel Adlon eingeladen. Vom 18. bis 19. Mai 2011 fanden sich die einflussreichsten chinesischen Vertreter der neuen Supermacht ein und erteilten selbstbewusst den Deutschen eine Lektion bezüglich ihrer menschenrechtsverachtenden Verfolgungspolitik. Das ist bislang einmalig in der berüchtigten Verfolgungsgeschichte der BRD. DIE WELT schreibt über die Teilnehmer voller Ehrfurcht:

“Doch die chinesische Medienmacht, die da angereist ist, sprengt jede europäische Dimension: Zhang Yannong hat als Präsident der ‘Volkszeitungsgruppe’ den Rang eines Ministers, und sein Hauptblatt erscheint täglich in einer Auflage von mehr als 2,8 Millionen Exemplaren. Der Mikroblog-Dienst des Portals sina.com, dessen Chefredakteur Chen Tong ist, hat knapp doppelt so viele User wie Deutschland Einwohner hat. Jeden Monat kommen mehr als zehn Millionen neue dazu.” Mehr