Die Kriegsmaschine der Globalisten nimmt Syrien ins Fadenkreuz – Activist Post

Syrien soll sich den “friedlichen” Brandstifter ergeben oder das Schicksal Libyens erleiden

von Tony Cartalucci
Activist Post
Übersetzung von Politaia.org

Bangkok, den 17. April 2011

Libyen ist nun der Präzedenzfall für den Angriff auf eine souveräne Nation auf der Basis nicht verifizierbarer Reportagen mit anschließender Unterstützung eines bewaffneten und  vom Ausland finanzierten Aufstandes. Nun wird der Grundstein für eine ähnliche Kampagne in Syrien gelegt. Den “Libyschen Präzedenzfall” gab es schon als geschmeidige Doktrin innerhalb der Denkfabriken des globalen Kartells, lange bevor Joe Liebermann und Nicholas Sarkozy diesen in ihren Reden und Interviews zum Besten gaben.

Am 26. Februar 2011 erschien ein Bericht des Brookings Instituts mit dem Titel “Libyen als Testfall der Neuen Internationalen Ordnung“. Darin wurde die Intervention in Libyen als Test beschrieben, “den die internationale Gemeinschaft zu bestehen hat.” Ein Misslingen “würde den Glauben der Menschen an die entstehende internationale Ordnung und den Vorrang des  Internationalen Rechts erschüttern.”  Im Erfolgsfalle jedoch, so der Bericht weiter, “würde dies demonstrativ einen Strich ziehen, um andere arabische Autokraten davon abschrecken, ihr Heil im Angriff auf die Bevölkerung zu suchen, anstatt auf Dialog und grundlegende Reformen zu setzen.” Mit Reformen meint das Brookings Institut natürlich Maßnahmen, die eine Integration in das “Internationale System” sicherstellen, über welches die Sponsoren des Instituts herrschen.

Nachdem Ende März die Bombardierung Libyens begann, plapperte Sarkozy die Erklärungen des Brookins Instituts nach, indem er sagte, “jeder Herrscher muss verstehen, und ich meine speziell jeder arabische Herrscher muss verstehen, dass die Reaktion der Internationalen Gemeinschaft und Europas von diesem Moment an jedes Mal die gleiche sein wird: Wir sind an der Seite der friedlichen Demonstranten, welche nicht gewaltsam unterdrückt werden dürfen.”

Während eines Interviews auf Fox News drohte Joe Liebermann Syrien ebenfalls mit einer Aktion wie in Libyen. Was Liebermann und Sarkozy den Leuten nicht sagen, ist folgendes: Die Opposition in Syrien und anderswo in der arabischen Welt wird von demselben Konzern- und Finanzkartell unterstützt und finanziert, welches ihnen ihre Argumentation zur Hand gibt. Die Opposition in Syrien besteht zum großen Teil aus Aktivisten aus London – der “Muslimischen Bruderschaft“, der “Nationalen Koalition zur Unterstützung der Jugend” und natürlich aus den von den USA geschulten, bezahlten und ausgerüsteten Aktivisten selbst.

Sarkozy und Liebermann vergaßen auch zu sagen, dass diese Protestgruppen weit davon entfernt sind, Lieder zu singen und Plakate herumzutragen. Übergriffe, Gewalt, Schießereien, Brandstiftung und Zusammenstöße mit den Sicherheitskräften und den Bewohnern, die zum syrischen Regime halten, werden aus dem ganzen Land berichtet. In der Stadt Deera brannten die Demonstranten das Hauptquartier der Baath-Partei nieder und zerstörten Autos in den Strassen. Zwei Demonstranten wurden bei dem Versuch, ein Regierungsgebäude in Latakia niederzubrennen, angeblich getötet……

Quelle und weiter:
http://www.politaia.org/kriege/die-kriegsmaschine-der-globalisten-nimmt-syrien-ins-fadenkreuz-activist-post/