Kopp Verlag – Eva Herman: Dass sich in Nordafrika und der arabischen Welt grandiose Flüchtlingskrisen abzeichnen, hat sich bereits herumgesprochen. Dass Italien dabei derzeit eine Schlüsselrolle zukommt, die niemand dem Land gerne abnehmen möchte, will auch niemand leugnen. Die kleine italienische Flüchtlingsinsel Lampedusa, die im Mittelmehr zwischen Tunesien und Sizilien liegt, erzählt täglich aufs Neue grässliche Geschichten von Elend, Not, Angst und Sorge vor der Zukunft. Bisher schauen die Nachbarländer mit wohligem Grausen dem Treiben zu: Täglich landen neue Boote mit Hunderten Flüchtlingen. In Italien – und nicht etwa bei ihnen, in Frankreich, Österreich, der Schweiz oder in Deutschland. Italien ist weit. Noch. mehr beim KV…

Siehe auch: Flüchtlinge auf Lampedusa zünden Aufnahmelager an

Wegen Rückführung: Italien hat die ersten Migranten von Lampedusa zurück nach Tunesien geschickt. Einige der Flüchtlinge steckten als Protest das Aufnahmelager in Brand.
Die Polizei versucht nach den Ausschreitungen auf Lampedusa, wieder Ordnung herzustellen.
Nach den ersten Abschiebungen tunesischer Einwanderer haben Migranten auf der italienischen Insel Lampedusa einen Teil des Aufnahmelagers in Brand gesteckt. Das berichteten italienische Medien am Montag. Auf der Basis eines bilateralen Abkommens mit Tunis hatte Rom 50 Tunesier in ihr Heimatland zurückgeschickt.