Von den USA und der NATO unterstützte islamische Terroristen schließen sich der libyschen Demokratiebewegung an

Begriffe und Konzepte werden auf den Kopf gestellt: Die Militärallianz aus USA und NATO unterstützt eine Rebellion, an der auch islamische Terroristen beteiligt sind, und das im Namen des »Kriegs gegen den Terrorismus«.

Die libysche Opposition besteht aus sehr heterogenen Gruppierungen: Royalisten, Abtrünnige des Gaddafi-Regimes – darunter der frühere Justizminister und erst kürzlich Außenminister Mussa Kussa, Angehörige der libyschen Streitkräfte, der Nationalen Front für die Rettung Libyens (NFSL) und der Nationalen Konferenz für die libysche Opposition (NCLO), die als eine Art Dachorganisation agiert.

Kaum von westlichen Medien wahrgenommen wird, dass auch die Al-Jama’a al-Islamiyyah al-Muqatilah bi-Libya (Libysche Islamische Kampfgruppe, LIFG) integraler Bestandteil der libyschen Opposition ist.

Der Libysche Übergangsrat stellt kein klar definiertes Gebilde dar. Er setzt sich aus Repräsentanten der neu geschaffenen Ortsräte zusammen, die eingerichtet wurden, um das »alltägliche Leben in den befreiten Städten und Dörfern zu organisieren«. (Der Libysche Übergangsrat im Internet unter: The Council’s statement)

Die Kampfgruppen der Opposition bestehen zum größten Teil aus nichtausgebildeten zivilen Milizen, ehemaligen Angehörigen der libyschen Streitkräften und der gut ausgebildeten Libyschen Islamischen Kampfgruppe (LIFG).  Die LIFG ist mit Al-Kaida verbündet und steht im bewaffneten Aufstand an vorderster Front.

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