Brief zu Fukushima an die Konzerne – Ulrich F. Sackstedt

Fukushima läßt die Welt aufhorchen.

Man fragt sich, warum sie nicht schon bei Tschernobyl aufgehorcht hat. Der Grund ist: Die wahren Informationen wurden unterdrückt, damals noch auf Weisung unserer “lieben” kommunistischen Führer.

Wer dagegen heute die Wahrheit manipuliert oder ganz unterdrückt, steht noch aus. Vielleicht aber ist es Ihnen bisher entgangen, daß die Reaktoren von Tschernobyl ebenfalls wie in Japan, auf einer tektonischen Bruchzone liegen. Hat der Wahnsinn Methode? fragt man sich.

Ich kann Ihnen eine Reihe von Video-Berichten mit darin involvierten russischen Atomforschern schicken, die dies belegen, deutsch übersetzt, versteht sich.

Wenn Sie nichts zu verbergen haben, ich denke das sollten Konzerne mit einer riskanten Technik auch nicht, dann gehe ich davon aus, daß Sie daran Interesse zeigen werden.

Als Autor auf dem Gebiet neuer Energieformen (s.u.)  denke ich natürlich weiter, denn mit den Methoden von gestern – und dazu gehört die Atomkraft allemal – ist für die Zukunft unserer Kinder überhaupt nichts zu erreichen als das, was wir gerade wieder erleben: Das eingesetzte Großkapital fordert seine Rendite ein und tut dies unter der Opferung menschlichen Lebens.


Als Autor sehe ich es als meine Aufgabe an, unsere Gesellschaft aufzuklären über das, was läuft bzw. leider nicht läuft, weil man sein Laufen nicht unterstützt. Wie bei einem Kind, dem niemand beim Laufenlernen hilft.

Neue Forschungsansätze und erzielte Ergebnisse werden nicht ernst oder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen, nicht gefördert und teilweise immer noch lächerlich gemacht, obwohl sie auf physikalischen Ergebnissen beruhen, die bereits aus den 40er Jahren stammen, u.a. von dem Atomforscher Richard Feynman (sog. Quantenelektrodynamik).

Überhaupt sind wesentliche Teile physikalischer Denkmodelle, Theorien und experimenteller Ergebnisse der Wissenschaftler der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts falsch verstanden und deswegen beiseite gelassen worden. Man nahm sich das, was gerade passend erschien.

Nun entdecken Forscher, in dem sie auf diese Dinge zurückgreifen, daß hier Potential begraben liegt, das völlig ungenutzt war und stellen fest: Es sind ganz andere Energiepotentiale anzapfbar, als die winzigen Mengen, die unsere altertümlichen Verbrennungskraftwerke mit sagenhaft schlechten Wirkungsgraden umsetzen. Es ist eben immer noch Dampfmaschinentechnologie, was uns versorgt. Und vor allem sind es netzabhängige Formen, die die Masse der Bevölkerung an das Wohlwollen von Konzernen binden.

Ich bin überzeugt, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die neuen Technologien durchgesetzt haben werden. Wir selbst sind es – pardon, eigentlich Sie als einer der Energiekonzerne – die diese Dinge zum Wohle der Menschheit in der Hand haben. Wollen wir wirklich in die Zukunft der Energieerzeugung oder wollen wir stehen bleiben beim Alten, das uns durch ein paar digitale Schaltungen und computergesteuerte Kontrollmechanismen als modern verkauft wird?

Soll unser (Ihr) Denken also erdbebensicher werden, weil wir mit einer neuen, menschenfreundlichen Technik solchen Risiken aus dem Wege gehen…oder nicht?

Sie werden jetzt entgegen, daß natürlich alles getan werde, um, um , um…. das nehme ich Ihnen ab. Daß Sie aber dennoch aufs falsche Pferd setzen, hat Fukushima wiedermal gezeigt.

Die Ergebnisse einer mutigen neuen Forschergeneration, die sich längst nicht mehr mit “Dampfmaschinentechnik” beschäftigen, werden uns neue Wege aufzeigen.

Atomkraft gehört in die Kategorie einer veralteten Technik. Genauso wie auch die Verbrennungsmotortechnik. Die Bundesregierung hat schon vor sechs Jahren eine Studie zu alternativen Energieformen erarbeiten lassen, die daraus notwendigen Konsequenzen aber leider nicht gezogen. Eine Art Feigenblatt-Aktion. Die Studie haben wir hier.

Wenn Sie also Interesse an diesen neuen Arbeiten haben, sende ich Ihnen gern Näheres darüber zu.

U.a. stehe ich mit einem Professor einer Hochschule in Verbindung, der absolute Schwierigkeiten hat, den von ihm entwickelten Energiekonverter zu weiterem Forschungsausbau zu führen, da ihm dafür Geld, Forschungszeit, Personal und Sachausstattung fehlen. Er muß “Drittmittel” eruieren, um sich damit in eine andere Uni einkaufen zu können. Eine ganz seltsame Einstellung, die ein Staat haben muß, in dem so etwas möglich ist……

Quelle und weiter:
http://www.politaia.org/politik/deutschland/brief-zu-fukushima-an-die-konzerne-ulrich-f-sackstedt/