Kopp Verlag: Diesen Samstag wird der Mond besonders groß und hell am Himmel erscheinen, denn seine größte Erdnähe trifft zeitlich mit der Vollmondphase zusammen. So exakt wie am 19. März ist dies nur selten der Fall. Zuletzt gab es einen so perfekten »Perigäums-Vollmond« im Jahr 1983. Wird diese Situation Auswirkungen auf uns haben – oder gab es sie vielleicht sogar bereits?

Dieses Wochenende werden sicherlich besonders viele Menschen zum Mond hinaufschauen, klarer Himmel vorausgesetzt. Denn so nah wie am Samstag kommt uns der Vollmond nur selten. Er rückt auf 356.574 Kilometer an die Erde heran – sicher, das ist auch noch ein gutes Stück. Aber doch so viel näher, dass ein sehr merklicher Helligkeits- und Größenunterschied auftritt.

In der Tagespresse wird hier vieles allerdings nicht korrekt dargestellt. Wie sich immer wieder zeigt, gibt der Mainstream, der an sich doch sehr viel auf sich hält, viele wissenschaftliche Zusammenhänge ebenfalls nicht korrekt wieder. So hieß es unlängst in verschiedenen Massenblättern, unser Erdbegleiter habe sich zuletzt 1992 im Perigäum befunden, also im erdnächsten Bahnpunkt. Das stimmt so keineswegs. Denn er kommt der Erde alle 27,5 Tage besonders nahe. Das ist der gerundete zeitliche Abstand zwischen zwei Perigäums-Positionen. Also ganz und gar nichts Seltenes. Allerdings fallen Vollmond und größte Erdannäherung recht selten auf exakt den gleichen Zeitpunkt. In derartiger Perfektion war das vor 18 Jahren der Fall, im März 1983. mehr …