polskaweb: London – Wenn schon früher „Polskaweb“ von einem „Fass ohne Boden“ in Warschau gesprochen hat, so geben uns jetzt internationale Experten (leider) wieder einmal recht. Der Missbrauch von öffentlichen Geldern, ungebremster Kaufrausch und eine wahre Kreditsucht bei Wirtschaft und Politik müssen zwangsläufig dazu führen, dass das „Wirtschaftswunderkind Polen“ (deutscher Originalton) in absehbarer Zeit kräftig auf die Nase fällt. Viele westliche Experten haben schon keine Illusionen mehr und warnen offen vor einem immer näher kommenden polnischen Staatsbankrott. So auch die erfahrene britische Investmentbank „Barclays Capital“, welche erst am Freitag die Realität erneut auf den Punkt brachte: „Polen rückt dem Bankrott näher. Unseren Analysten zufolge ist das Land süchtig nach westlichen Krediten und die Regierung tut nichts um die öffentlichen Finanzen zu reformieren“ – heisst es.  Polen trägt bereits seit 3 Jahren ein  erhöhtes Insolvenz- Risiko und die „unbedarfte“ Politik zieht mehr und mehr Mittel für laufende „Ausgaben“, aus dem Verkauf von Staatsanleihen an ausländische Investoren. Deutsche, britische, holländische oder französische Banken schämen sich hierbei nicht solche polnische Anleihen zur Zeit als „Top“ zu promoten um Warschau von Reformen abzulenken. Dass Tusk und Co. allerdings den drohenden Staatsbankrott ernstnehmen, beweist zumindest die reciente Beantragung eines 30 Milliarden Dollar Kredites beim Internationalen Währungsfond (IWF) der augenblicklich Monat für Monat Millionen Dollars Bereitstellungszinsen aus der polnischen Staatskasse für „nichts“ erhält.
Quelle und weiter :  polskaweb.eu/polen-dem-bankrott-immer-naeher