Bagdad – Wenn Kriege es bei Kriegen nicht hauptsächlich um Raub ginge, würde es wahrscheinlich gar keine mehr geben. Als am 20. März 2003 eine internationale Armee unter der Führung der USA das Völkerrecht vergewaltigte und bombend und mordend den Irak überfiel, wusste man bereits warum. Das Land gehört und gehörte vor allen Dingen wegen seinem Reichtum aus riesigen Gas- und Ölvorkommen zu den bevorzugten Zielen von Räubern und Betrügern, wozu man ohne Skrupel gerade auch die Waffenindustrie und ihre Lobby aus der Politik hinzurechnen kann. Und dass der Angriff und die Besetzung des Irak nicht etwa wie inzwischen bewiesen irgendwelchen versteckten Massenvernichtungs- Waffen galt, sondern ein Verbrechen war und weiterhin ist, zeigt sich von Jahr zu Jahr immer deutlicher. Wie dreist die Täter sich permanent und mit immer neuen Ideen aus der irakischen Staatskasse bedienen, zeigt auch wieder einmal ein „Milliardengeschäft“, welches mehr oder weniger erst vor wenigen Tagen US-Vizepräsident Joe Biden, anlässlich eines Besuches in Bagdad, seinen hier regierenden Puppets diktiert haben soll. Ausgerechnet F-16 Kampfjets für 4,2 Milliarden Dollar bestellten Nuri el Maliki und Co. und diese zu einem Preis der in anderen Ländern sicherlich zur Festnahme der Verkäufer und einer Anklage wegen hochkriminellem Wuchers gegen sie geführt hätte.

Quelle: polskaweb.eu/f16-kampfflugzeuge-fuer-den-irak