seite3ch: US-Vizepräsident Joe Biden: „Irak Krieg war ein Fehler!“
Man höre und staune: Joe Biden, immerhin US-Vizepräsident, sagte in einer Rede vor Parteifreunden, dass der Irak Krieg ein Fehler war. Späte Reue für den ehemaligen Befürworter jenes Krieges, der immerhin über eine Million Menschen das Leben kostete und den Irak für Jahrzehnte verseucht hat. Konsequenzen hat der „versehentliche“ Krieg natürlich keine. Schliesslich handelt es sich um die Vereinigten Staaten, die alles dürfen. Stellen Sie sich vor, es ist Krieg und keinen interessierts. Was früher vielleicht eine tolle Hippie-Fantasie war, ist heute eines schreckliche Wahrheit. Die ohne internationalen Auftrag durchgeführte US-Invasion 2002 entpuppte sich schnell als ein Überfall der USA auf einen souveränen Staat. Was Linke schon damals auf den Strassen skandierten, gibt jetzt sogar der amtierende US Vizepräsident Joe Biden zu.

Anlässlich einer Parteikonferenz der Demokraten in Maryland hielt Joe Biden eine einstündige Rede über die amerikanische Aussenpolitik. Der ehemalige Unterstützer und Befürworter des Krieges gegen den Irak, sagte dabei, dass er heute die Invasion nicht mehr unterstützen würde – es war ein Fehler. Dieser Fehler kostete rund eine Million Irakerinnen und Iraker das Leben.

Natürlich ist es heute reiner Opportunismus, die Irak-Invasion in Frage zu stellen, schliesslich ist es bereits seit Jahren bewiesene Tatsache, dass es sich bei den angeblichen Massenvernichtungswaffen um eine Lüge handelt. Nebst Colin Powell haben dies auch andere aus der Bush-Adminstration zugegeben, die ihren Kopf aus der Schlinge ziehen wollen.

Noch immer sind aber 50’000 US-Soldaten im Irak stationiert, flankiert von unzähligen Privatarmeen, die den Irak fest im Würgegriff haben.
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