ASuR: Proamerikanischer Diktator flieht
Präsident Zine al-Abedine Ben Ali, die Marionette der USA flieht ins Exil aus einem blutgetränkten Tunesien, nach einer Welle von Studentenprotesten. Nach 23 Jahren Diktatur, die vom Westen aufrecht erhalten wurde, haben die Tunesier ihn endlich verjagt, der erste erfolgreiche Volksaufstand in einem arabischen Land.

Wie viele andere arabische Regime, wurde die Regierung in Tunesien von Washington gegen den Willen der Bevölkerung über Jahrzehnte an der Macht gehalten. Die Wut der Jugend wegen der hohen Arbeits- losigkeit konnte nicht mehr unterdrückt werden. Sie gingen auf die Strasse und es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzung mit den Sicherheitskräften.

Nun hat Ben Ali Tunesien verlassen und zunächst dachte man er würde in Frankreich Zuflucht suchen, aber Sarkozy hat die Einreiseerlaubnis verweigert. Es gibt Berichte, die Maschine mit Ben Ali an Bord sei in Sardinien zum Auftanken gelandet, um danach in Richtung arabische Golfstaaten zu fliegen. Das Ziel könnte Saudi Arabien sein.

Premierminister Mohammed Ghannouchi verkündete, er würde das Amt des Präsidenten übernehmen, während die Armee die Kontrolle des Flughafens und anderer wichtiger Einrichtungen übernahm. Der Ausnahmezustand wurde ausgerufen mit einer nächtlichen Ausgangssperre.

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Tunesiens Präsident löst Regierung auf

14.01. Ria Novosti:  Nach tagelangen Protesten der Bevölkerung in Tunesien, wobei es zu blutigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften kam, hat Präsident Zine al-Abidine Ben Ali die Regierung aufgelöst und Neuwahlen angesetzt.
Das meldete die Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf das tunesische Fernsehen. Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi sei mit der Bildung einer Übergangsregierung beauftragt worden. Zuvor hätten die Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Tunis eine Demonstration von mehreren tausend Regierungsgegnern gewaltsam auseinandergetrieben.
Die Bevölkerung protestiert seit Dezember vergangenen Jahres vor allem gegen schlechte soziale Verhältnisse, ausufernde Korruption und Arbeitslosigkeit. Während der Unruhen kamen rund 60 Menschen ums Leben.
Quelle: http://de.rian.ru/world/20110114/258090664.html