nachfolgend bin Ich bei Vorrecherchen für das NSL am 21. Januar auf einen Bericht über ein Massensterben von Pinguinen gestoßen, der aufzeigt, dass das Ausmaß wesentlich größer ist – und dass (wenn nicht noch früher) bereits im Juli das Massensterben einsetzte!
Kevin

SAO PAULO – Der mysteriöse Tod von Hunderten Pinguinen beschäftig Biologen in Brasilien. Woran die Vögel gestorben sind, ist bisher unklar.
In den vergangenen zehn Tagen sind über 500 tote Pinguine an den Stränden von Peruibe, Praia Grande und Itanhaem aufgetaucht (siehe Video). Über die Todesursache gibt es bisher erst Spekulationen.
Die Obduktion einiger Vögel hat jedoch ergeben, dass die Mägen völlig leer sind. Möglicherweise sind die Pinguine verhungert.
Allerdings bleibt ein Rätsel, warum die Tiere auf ihrer alljährlichen Reise Richtung Norden kein Futter gefunden haben. Forscher untersuchen, ob veränderte Wetterbedingungen oder stärkere Strömungen einen Einfluss auf den Tod der Vögel haben könnten.

Phänomen bekannt, aber nicht in dem Ausmass
Es kommt vor, dass sich Pinguine im Winter auf der südlichen Halbkugel auf Nahrungssuche verirren. Die Tiere, die meist von Patagonein und Argentinien kommen, können bis in brasilianische Gewässer vordringen. Gewisse Pinguine sterben dabei an Erschöpfung oder Hunger.
Was diesmal allerdings erschreckt, ist die enorme Anzahl der toten Vögel. Und: Experten gehen davon aus, dass die Zahl noch steigen könnte. (tmm)

Originalquelle mit Fotos: http://www.blick.ch/news/ausland/500-tote-pinguine-an-brasiliens-straende-geschwemmt-151669

» Mehr Videos zum Thema im Video-Center