Kopp Verlag: Kripobeamter sieht Mordverdacht im Fall Heisig

Gerhard Wisnewski – Das seltsame Schicksal der am 3. Juli 2010 tot aufgefundenen Jugendrichterin Kirsten Heisig lässt viele nicht ruhen. Über 200 E-Mails und Briefe gingen nach der Auskunft der Staatsanwaltschaft im Fall Heisig bei mir ein. Darunter waren deutlich erkennbar auch Stellungnahmen von Polizeibeamten. Die ausführlichste stammt von einem Kriminalhauptkommissar, der auch Erfahrung mit Mordermittlungen hat. Auch er hat die »Ermittlungsergebnisse« der Staatsanwaltschaft Berlin sorgfältig gelesen. Sein Fazit: »Ich sehe nur Fakten, die gegen einen Suizid sprechen.«  …

Unprofessionelle Mordkommission Für den Kripomann ist ausgemacht, dass der Fundort der Leiche von Kirsten Heisig wie ein Tatort hätte behandelt werden müssen. Dass das die Berliner Behörden genauso gesehen haben, beweist die Hinzuziehung der Mordkommission. Umso erstaunlicher ist allerdings, was diese Mordkommission abliefert. Fast alle in einem ordentlichen Tatortbefundbericht zu erwartenden Angaben fehlen in dem von der Staatsanwaltschaft Berlin wörtlich zitierten Bericht der Mordkommission – und die vorhandenen Angaben sind nicht professionell aufbereitet.  komplett >>