seite3.ch: US-Staatsschulden: 14 Billionen Dollar überschritten
Die USA ist bankrotter als Griechenland, Irland, Spanien und Italien zusammen. Mit 14 Billionen Dollar ist die USA das höchst verschuldete Land der Welt – und zwar mit Abstand. Für die letzten 2 Billionen Dollar Schulden war nur gerade ein Jahr nötig. Dennoch reduzierte Obama die Steuern der Superreichen und stockt das Militärbudget nochmals tüchtig auf.

Bis vor einem Jahr durfte gemäss geltendem Recht die 12 Billionen Dollar Schuldengrenze nicht überschrieben werden. Doch das war einmal. In nur einem Jahr schaffte es die aktuelle Regierung, weitere 2 Billionen Schulden aufzunehmen, die mehrheitlich dem militärisch-industriellen Komplex zuflossen. Damit hat Obama seit Amtsbeginn über vier Milliarden Dollar Schulden angehäuft, soviel wie kein anderer Präsident jemals zuvor. Wer nun mit erhobenem Zeigefinger auf Bush zeigt, scheint zu vergessen, dass Obama nichts an der Bush-Politik geändert hat. Im Gegenteil: Obama weitete die Kriege aus, gewährte den Superreichen weiterhin Steuervergünstigungen und stockte in den letzten Jahren das Geheimdienstbudget wie kein anderer auf, während vor allem im sozialen Bereich gespart wird. Damit regiert die aktuelle US-Administration komplett an den Bürgern vorbei.

Gemäss einer aktuellen Umfrage von Vanity Fair und CBS wollen 61 Prozent der Befragten US-Bürger, dass die Steuern für die Reichen erhöht werden. Gleich danach fordern sie, dass das Rüstungsetat drastisch gekürzt wird. Die Amerikaner sind der Kriege müde, auch die Zustimmung zum Afghanistan-Krieg ist nach einer CNN-Umfrage drastisch eingebrochen. Fast 70 Prozent aller Befragten stehen nicht mehr hinter dem Krieg.

Auch wenn Medien wie der „Tagesanzeiger“ munter Propaganda für die amerikanische Wirtschaft macht, ist Amerika wirtschaftlich wohl nicht mehr zu retten. Der Dollar verliert zusehends an Wert, während die US-Notenbank soviel Geld produziert wie nie zuvor.

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