Kopp Verlag: Geheimplan: Wie der Milliardär Chodorkowski für Washington in Russland die Macht an sich reißen sollte

Der Schuldspruch im Prozess gegen den ehemaligen russischen Öl-Oligarchen Michail Chodorkowski hat weltweit Kritik hervorgerufen. Merkwürdigerweise verschweigen westliche Medien den wahren Grund dafür, warum Putin den ehemaligen Chef des größten russischen Ölkonzerns Yukos verurteilen ließ.

Das Verbrechen des Michail Chodorkowski bestand in der maßgeblichen Beteiligung an einer Operation westlicher Geheimdienste, die Russland von innen heraus zerschlagen sollte. Nach Lage der Fakten ist das Urteil gegen ihn milde im Vergleich zu dem, was Angeklagten in den USA oder Großbritannien droht, denen Hochverrat vorgeworfen wird.

Schauen wir uns Aufstieg und Fall des Michail Chodorkowski einmal genauer an: Im Oktober 2003 wurde Chodorkowski in Sibirien beim Verlassen seines Privatjets verhaftet. Ihm wurden damals Steuervergehen zur Last gelegt. Michail Chodorkowski war im Alter von 40 Jahren mit einem Vermögen von rund 15 Milliarden Dollar (11,18 Milliarden Euro) zum reichsten Mann Russlands geworden, nachdem er sich in der gesetzlosen Jelzin-Ära auf betrügerische Weise öffentliches Vermögen angeeignet hatte. Bei einer von seiner eigenen Bank veranstalteten Auktion hatte Chodorkowski 309 Millionen Dollar für den Ölkonzern Yukos bezahlt. 2003 wurde der Wert des Unternehmens dann schon auf 45 Milliarden Dollar geschätzt – eine Wertsteigerung, die gewiss nicht auf Chodorkowskis »geniales Management« zurückzuführen ist. Michail Chodorkowski hat aber noch einen völlig anderen Hintergrund: In einem Gerichtsverfahren in den USA wurde er 1998 vom Vorwurf der Beihilfe zur Geldwäsche unter Beteiligung seiner eigenen Bank und der Bank of New York freigesprochen. Er hatte schon damals sehr einflussreiche Freunde in den USA. Der damalige Chef der Bank of New York, Edmund Safra, wurde einige Monate später in seiner Wohnung in Monaco angeblich von Mitgliedern einer »Russischen Mafia« ermordet, die er bei der Geldwäsche betrogen hatte…….

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31.12.10 36 jüdische Unternehmer  kauften fast die gesamte Volkswirtschaft der Sowjetunion auf

Montag nach Weihnachten 2010. Die Demokraten sind außer sich, ihre Medien speien unüberhörbar das übliche Gift und die USA riskieren diplomatische Konflikte mit Russland. Was war passiert?

In Russland wurde der jüdische Unternehmer Michail Borissowitsch Chodorkowski wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung verurteilt und wird wohl bis 2017 im Gefängnis bleiben, wo er bereits seit 2003 wegen schweren Betruges, Steuerhinterziehung und Bildung einer kriminellen Vereinigung zu Hause ist. Diesmal verurteilt, weil er 218 Millionen Tonnen Öl abgezweigt und illegal weiterverkauft haben soll.

Doch wer ist Chodorkowski, und weshalb setzt sich “der Westen” für einen Schwerkriminellen ein?

1989 wurde Chodorkowski Vorsitzender einer der ersten Privatbanken Russlands. 1990 kaufte seine Kommerzielle Innovationsbank der gerade zerfallenden Sowjetunion eine Wissenschaftsstiftung ab und benannte sie in Menatep-Invest um. Chodorkowski wurde hier 1991 Vorstandsvorsitzender. Nach dem Aus der Sowjetunion gewann die Menatep-Bank an Bedeutung: Chodorkowski knüpfte politischen Beziehungen in das Umfeld des ersten russischen Präsidenten Boris Jelzin. 1992 wurde er durch diese Kontakte Mitglied im Beraterstab des russischen Premierministers und im März 1993 schließlich Stellvertretender Minister für Brennstoffe und Energie. 1993 bis 1994 war er zudem Mitglied des Rats für Industriepolitik bei der russischen Regierung.

1993 finanzierte Chodorkowski maßgeblich den Wahlkampf für Jelzin. Ihm war klar, ohne einen solch willfährigen Staatschef seine eigentlichen Pläne nicht verwirklichen zu können – der Korruption im neu formierten Russland galt es daher, Vorschub zu leisten. Anders ist jedenfalls kaum zu erklären, dass Chodorkowski 1995 im russischen Parlament die Privatisierung staatlicher Erdöl-Unternehmen durchsetzen konnte. Seiner Menatep-Bank wurden sodann stolze 45 Prozent der Aktien des Mineralölkonzerns Jukos verkauft.

In Zusammenarbeit mit seinem Volksgenossen Platon Lebedew, der 2005 wegen Steuerhinterziehung zu 9 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, verschaffte sich die Menatep-Bank 1995 über eine Tochtergesellschaft die Aktienmehrheit an Jukos – für 309 Millionen US-Dollar, was seinerzeit einvernehmlich von allen Beobachtern als deutlich zu billig eingeschätzt wurde und deshalb einen merkwürdigen Beigeschmack entfaltete, zumal die Auktion von Chodorkowskis Menatep-Bank selbst durchgeführt wurde. Chodorkowski übernahm 1996 die Führung von Jukos, dem damals zweitgrößten russischen Ölkonzern. Bei den Wahlen setzte er sich abermals, zusammen mit zahlreichen weiteren Oligarchen, für Jelzin ein.

Nachdem Jelzin 1999 durch Wladimir Putin abgelöst wurde, der sich sogleich anschickte, die vielfach zu Spottpreisen an den nichtrussischen Geldadel abgetretenen Reichtümer Russlands zurückzugewinnen, unterstützte Chodorkowski – der mittlerweile reichster Mann Russlands mit einem Privatvermögen von 10 Milliarden US-Dollar war – Oppositionsparteien mit großzügigen Spenden. Dabei war ihm offensichtlich die politische Ausrichtung einerlei, da er sowohl die kommunistische Partei als auch die Liberalen im selben Wahlkampf finanzierte. Im Westen wurde er dieser Tage als wichtiger Oppositioneller in Russland und Experte für Innenpolitik gepriesen, der dem vermeintlich totalitären Putin den Kampf ansagte.

Ein Experte für Innenpolitik schien er tatsächlich zu sein: Obwohl er – gänzlich fremd für seinen späteren Wirkungskreis – Chemie studiert hatte, verstand er sich darauf, mit Hilfe korrumpierter russischer Politiker und verlässlicher Volks- und Glaubensbrüder über fast ein Jahrzehnt die Regentschaft Jelzins zu sichern und dabei maßgeblich dazu beizutragen, dass nur 36 jüdische Unternehmer fast die gesamte Volkswirtschaft der Sowjetunion aufkaufen konnten, während das russische Volk das allgegenwärtige Fehlen der Milliarden, die von einer kleinen Clique aus dem Boden und dem Wissen der früheren Weltmacht gezogen worden waren, im eigenen Magen spürte.

Wenn nun ein Aufschrei durch die westlichen Medien geht, wenn Russlands Justiz als unredlich und regierungsabhängig gescholten wird, kann das nur einen Grund haben: In der “westlichen Welt” herrschen dieselben, denen in Russland derzeit trotz ihrer Milliardenvermögen die Luft knapp wird. Verbrecher, die schuldig sind an der Ausplünderung breiter Volksmassen, werden zu fortschrittlichen Politikern stilisiert, die man unter Vorwänden von ihrer pro-westlichen Agitation abhalten wolle.

Zweifellos ist das Modell, dem Leute wie Chodorkowski folgen, auch im Westen äußerst beliebt. Nur – so drängt sich die Frage auf – muss Russland derlei Machenschaften genauso feige dulden, muss das russische Volk auf Kosten einer solchen Finanzmafia verelenden, bloß, weil die Demokraten hier, im “Westen”, diese Feigheit über alle Parteigrenzen hinweg zum politischen Programm erhoben haben?

Das russische Vorgehen mag verfahrensrechtlich Bedenken wecken, mag – gegen die Erwartungen der Kriminellen – nicht nach den liberalen Spielregeln ausgestaltet sein, die sie so gern für immer etabliert hätten; für das russische Volk ist die gerichtliche Verfolgung und strafrechtliche Sanktionierung solcher Gestalten das einzig denkbare faire Verfahren, und nur darauf käme es an, würde man die Demokraten beim Wort nehmen – schließlich haben auch sie sich ihrem Volke eidlich verpflichtet. Wenn sie nun gegen eine Politik wettern, die Volksfeinden zu Leibe rückt, könnte man meinen, sie fürchteten, dass es auch ihnen dereinst so ergehen könnte. Oder sie neiden Putin und Medwedjew schlicht den Schneid, den sie bei der Verfolgung von Volksfeinden und der damit verbundenen Restaurierung der Staatsfinanzen beweisen…

Quelle und weiter: Spreelichter.info 28.12.10*

siehe auch beim Honigmann:

„EINE SACHE IST ERST ERLEDIGT, WENN SIE GERECHT ERLEDIGT IST.“

Abraham Lincoln (1809-1865)

Zur Justiz in einem ungültigen Staat

„Die Deutschen haben keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Nicht mehr die deutsche Verfassung wird als Grundlage der deutschen Staatsräson gesehen… sondern die transatlantische Partnerschaft und das Eintreten für die Existenz Israels.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf der 60-Jahr-Jubiläumsfeier der CDU, 2007

Vorwort eines Langzeitbelogenen – zugleich eine Denkschrift

Zitate zur Justiz

Lieber Leser, eins der nachstehenden Zitate heißt „Neue Richter braucht das Land“.Es erscheint uns wie eine einfache Forderung. Doch schon beim zweiten Hinsehen könnte der Ruf auch so verstanden werden, dass das Land Richter außerhalb des Landes braucht, um dem Land wieder eine Ordnung zu geben, die es selbst nicht in der Lage ist herzustellen. Oder – falls es diese bereits gibt – haben sie landesfremde Interessen? Oder – falls das Land nicht selbstständig ist – kommt ein Richterwechsel lediglich dem Austausch einer Alarmleuchte gleich, wenn gleichzeitig das Fahrzeug nur noch mit der Kraft der Lichtmaschine läuft? Weiter unten wird klarer, warum ich diese Fragen voranstelle.

Eingangs noch etwas. Auf einem Vortrag hörte ich die Referentin sinngemäß sagen:

‚Überlegen Sie mal, ob nicht schon die bloße Schaffung eines Gesetzes ein tiefsitzendes Misstrauen des Gesetzesschöpfers gegenüber jenen ausdrückt, für die das Gesetz gemacht wurde, und jeden, der dadurch nun zwischen seinem Gewissen und dem Gesetz in Konflikt gerät, zur Frage zwingt, ob nicht dessen Übertretung riskiert werden soll oder muss.’

Ich anempfehle das Nachdenken zu dieser damals im Zusammenhang gemachten Äußerung. ……..

Quelle und unbedingt weiter lesen:
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/12/31