seite3.ch: Bank of America: Schiss vor WikiLeaks Enthüllungen
Panik bei der Bank of America. Nachdem WikiLeaks-Gründer Julian Assange Ende November angekündigt hat, brisante und diskreditierende Informationen über eine grosse US-Bank zu veröffentlichen, hat die Bank of America reagiert. Das Finanzinstitut hat nicht nur im Dezember den Zahlungsverkehr mit der Whistleblower-Website eingestellt, sondern auch ein 20-köpfiges Team zusammengestellt, das selbst nach Unredlichkeiten innerhalb der Bank sucht.

Wie die New York Times schreibt, hat die US-Bank ein Team aus 20 Leuten gebildet, welche das Finanzinstitut nach brisanten Dokumenten und internen Maulwürfen durchsuchen sollen. Der Chefmanager der Bank of Amerika, Bruce R. Thompson, hat die Sonderkommission zusammengetrommelt, um abzuchecken, inwiefern die Bank Dreck am Stecken hat und auf welche Weise sie zu WikiLeaks durchgesickert sein könnten. Zur SOKO „Auffliegende Scheisse“ gehören unter anderem Unternehmensberater von Booz Allen Hamilton und natürlich viele Anwälte diverser teurer Anwaltskanzleien.

Assange hatte zwar bei seiner Ankündigung nie eine konkrete Bank genannt, doch Bank of America scheint ein sehr schlechtes Gewissen zu haben, was ihre Machenschaften betrifft. So hat sich die Bank of America vor kurzem eine ganze Reihe von Webadressen sichern lassen, wie zum Beispiel BrianMoynihanSucks.com. Bryan Moynihan ist übrigens der Chef der Bank.

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