GLR: Ein Versuch, den Irrsinn der Massen zu verstehen
Gold im Jahr 2010 +40%, Silber +80%. Das interessiert ca. 99% der Bevölkerung aber nicht. Die bringen ihr Geld lieber auf die Bank. Dort werden ihnen so ca. 1% aufs Tagesgeld geboten. Da suchen sie dann stundenlang herum, ob es nicht irgendwo 1,2% oder „sogar“ 1,5% sein können. Inflation: angebliche 0-1%. Reale Inflation ca. 8-10%. Beispiel: Seit Einführung des Euros hat sich der Wert der meisten Produkte etwa auf den früheren DM-Wert eingependelt, entspricht 50% Geldentwertung. Wie geht das bei 0-1% offizieller Inflation? Interessiert keinen. Halten wir nochmal fest: Mit Silber hätte jeder Durchschnittsbürger eine gute Geldanlage, Zukunftssicherheit und außerdem eine Absicherung gegen den Euro-Crash. Dieselben Leute, die das gar nicht interessiert, suchen dann stundenlang in der Stadt nach Sonderangeboten, wenn sie etwas einkaufen — nur um ein paar Cent oder Euro zu sparen. Wenn das nicht irre ist, weiß ich nicht, was noch irre sein soll! Dieselben Leute, die in ihrem Leben ständig auf Geld fixiert sind, lassen sich genau das Gegenteil von ihrem Nutzen einreden und glauben das unbesehen. „Gold kann man nicht essen“ und dergleichen kluge Ratschläge lassen sie sich von „Finanzexperten“ erzählen. Können sie denn ihre Geldscheine essen?

„Gold ist doch jetzt viel zu teuer“ — ein weiterer dieser großartigen Ratschläge. Den hörte man schon, als Gold bei 400 US-$ pro Unze stand. Man hörte ihn auch, als sich Gold gegenüber dem Papier verdoppelt hatte. Als Gold gegen 1.000 US-$ ging, wurden die Warnungen noch schriller. Der Durchschnittsbürger verinnerlichte sie sofort. Womit er genau das tat, was man ihm einzusuggerieren versuchte: gegen die eigenen Interessen handeln. Denn die simple Tatsache, daß er es mit einer Vermögensanlage zu tun hatte, die alle anderen Anlagetypen, von Aktien über Immobilien, Fonds, Rentenpapieren, Diamanten, Antiquitäten und natürlich erst recht Papierinvestments locker aus dem Feld schlug, hatte er ja die ganze Zeit vor Augen. (Das, was so regelmäßig im Wert steigt, wird doch auch mehr wert, oder? Und das wollen wir doch, oder? Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen ein Geld, das immer wertloser wird. Wir wollen den Bankern und den Politikern glauben. Wir wollen uns doch so gerne für dumm verkaufen und übervorteilen lassen, auf daß es den Bankern und den Großkotzigen immer besser gehe, oder? Ja, so muß es sein. So gehört es sich als Lauf der Welt. Sich dagegen zu wenden wäre ja Häresie!)
Diese allgemeine Verrücktheit ist derart umfassend, daß man stundenlang suchen müßte, um einen einzigen Bürger zu finden, der ihr nicht verfallen ist. Es scheint sich um Massenhypnose zu handeln………