Leserbeitrag von Gudrun:
…das sind die beiden Prophezeiungen. Für Deutschland nicht unwichtig, ist meine Meinung. Schau sie Dir an, mal gucken was Du dazu sagst. Ich bin gespannt….

Das Lied der Linde

Ein prophetisches Gedicht vom Ende des 18. Jahrhunderts
1. Großer Kaiser Karl in Rom geweiht/Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit /
Hundertsechzig sieben Jahre Frist / Deutschland bis ins Mark getroffen ist.
2. Fremden Völkern front sein Sohn als Knecht / Tut und läßt was ihren Sklaven recht /
Grausam hat zerrissen Feindeshand / Eines Blutes einer Sprache Band.
3. Zehr vom Magen, zehr von Deutschlands Saft / Bis mit seiner endet deine Kraft /
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin / Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.
4. Arme werden reich des Geldes rasch / Doch der rasche Reichtum wird zur Asch /
Ärmer alle mit dem größten Schatz / Minder Menschen, enger noch der Platz.
5. Da die Herrscherthrone abgeschafft / Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft /
Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt / Wer berufen wird zu einem Amt.
6. Bauer keifert bis zum Wendetag / All sein Mühen ins Wasser nur ein Schlag /
Mahnredefällt auf Wüstensand / Hörer findet nur der Unverstand.
7. Wer die meisten Sünden hat / Fühlt als Richter sich und höchster Rat /
Raucht das Blut wird wilder nur das Tier / Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.
8. Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar / Schonend nicht den Greis im Silberhaar /
Über Leichen muß der Höchste fliehen / Und verfolgt von Ort zu Orte ziehen.
9. Gottverlassen scheint er, ist er nicht / Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht /
Leistet auch in Not er nicht Verzicht / Bringt den Gottesdienst vors nah Gericht.
10. Winter kommt drei Tage Finsternis / Blitz und Donner und der Erde Riß /
Bet daheim, verlasse nicht das Haus / Auch am Fenster schaue nicht den Graus!
11. Eine Kerze die ganze Zeit alleine gibt / Wofern sie brennen will Dir Licht /
Gift’ger Odem dringt aus Staubesnacht / Schwarze Seuche, schlimme Menschenschlacht.
12. Gleiches allen Erdgeborenen droht / Doch die Guten sterben sel’gen Tod /
Viel Getreue bleiben wunderbar / Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.
13. Eine große Stadt der Schlamm verschlingt / Eine andere mit dem Feuer ringt /
Alle Städte werden totenstill / Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.
14. Zählst Du alle Menschen in der Welt / Wirst Du finden, daß ein Drittel fehlt /
Was noch übrig, schau in jedes Land / Hat zur Hälft verloren den Verstand.
15. Wie im Sturm ein steuerloses Schiff / Preisgegeben einem jeden Riff /
Schwankt herum der Eintag-Herrscher-Schwarm / Macht die Bürger ärger noch als arm.
16. Denn des Elends einz’ger Hoffnungsstern / Eines bessern Tags ist endlos fern /
„Heiland sende, den Du senden mußt“ / Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.
17. Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf? / Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf? /
„Alles ist verloren“ hier noch klingt / „Alles ist gerettet“ – Wien schon singt.
18. Ja, von Osten kommt der starke Held / Ordnung bringend der verwirrten Welt /
Weiße Blumen um das Herz des Herrn / Seinem Rufe folgt der Wackere gern.
19. Alle Störer er zu Paaren treibt / Deutschem Volke deutsche Rechte schreibt /
Bunter Fremdling ungebetener Gast / Flieh die Flur, die nicht gepflügt du hast.
20. Gottes Held, ein unzerbrechlich Band / Schmiedest Du um alles deutsche Land /
Den Verbannten führest Du nach Rom / Große Kaiser schaut der Dom.
21. Preis dem 21. Konzil / Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel /
Und durch strengen Lebenssatz verbürgt / Daß nun Reich und Arm sich nicht mehr würgt.
22. Deutscher Name, der Du littest schwer / Wieder glänzt um Dich die alte Ehr /
Wächst um den verschlungenen Doppelast / Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.
….., zu dieser Prophezeiung ein kleiner Hinweis:
Lies bitte die Verse so wie ich sie geschrieben habe, also komplett die erste Zeile des jeweiligen Verses, dann die komplette zweite Zeile. Jede Zeile drückt etwas aus. Erste Zeile von Vers 1 meinetwegen 1/1, zweite Zeile 1/2, zweiter Vers 2/1 und 2/2 (usw.), falls Du Dir zu den einzelnen Zeilen Notizen machen möchtest. Mit der Zeileneinteilung kommt man ganz gut. Wenige Verse betreffen die Vergangenheit, wenige die Gegenwart und die meisten die Zukunft.
Der blinde Jüngling von Prag (Originaltext)
1. Eine und nocht eine und eine halbe Zeit werden über Böhmen fremde Herrscher sein.
2. In einer Zeit, da einer länger denn 60 Jahre Herr über Böhmen war, wird durch einen Fürstenmord ein großer Krieg entstehen.
3. Dann werden die gekrönten Häupter wie reife Äpfel von den Bäumen fallen.
4. Der böhmische Löwe wird nicht mehr Untertan sein, sondern selber herrschen.
5. Zwei Völker werden in Böhmen leben.
6. Das Herrschervolk wird dem anderen nach dem Leben trachten und ihm keine Freiheit gönnen.
7. Bis ein Mächtiger kommt.
8. Dann werden die Herren in Prag dem zweiten Volke die Freiheit aus dem Fenster zuwerfen, aber zu spät.
9. Es kommt abermals ein großer Krieg zwischen allen Völkern der Erde.
10. Deutschland wird ein großer Trümmerhaufen und nur die Gebiete der blauen Steine werden
verschont bleiben.
11. Der große Krieg wird zu Ende gehen, wenn die Kirschen blühen.
12. Solange die Kirschen reifen, möchte ich kein Deutscher sein.
13. Wenn aber die Kirschen geerntet sind, dann möchte ich kein Tscheche sein.
14. Zweimal wird das Böhmerland gesiebt werden: Das erste Mal bleiben nur soviel Deutsche, wie unter einer Eiche Platz haben.
15. Wieder wird der tschechische Löwe über Böhmen herrschen, aber sein Glanz ist zu Ende.
16. In Böhmen wird nur noch ein Volk leben.
17. Ein neuer Krieg wird ausbrechen, es wird der kürzeste sein
18. Das Volk in Böhmen wird durch den Krieg vernichtet und alles im Land wird verschüttet werden.
19. Zweimal wird das Böhmerland gesiebt werden: Das zweite Mal werden nur so viel Tschechen
übrigbleiben, die auf einer Hand Platz haben.
20. Aber es wird nicht eher Friede in Europa sein, ehe nicht Prag ein Trümmerhaufen ist.
21. Abermals zur Kirschblüte wird Prag vernichtet werden.
22. Eine Sonne wird stürzen und die Erde beben.
23. Die Rache kommt übers große Wasser.
24. Wenn zum zweiten Mal die Kirschen reifen, werden die Vertriebenen aus Böhmen traurig wieder zu ihren Herren, ihren Webstühlen und Feldern zurückkehren.
25. Aber nur wenige werden es noch sein.
26. Und diese wenigen werden einander fragen: Wo hast du gesteckt und wo du?
27. Die Bauern werden hinter dem Pflug mit der Peitsche knallen und sagen: Hier hat Prag gestanden.
28. Über die Welt wird ein neues Zeitalter kommen, das man das Goldene nennen wird.