Kopp Verlag: Israel weltweit isoliert – deutsche Medien schweigen sich politisch korrekt aus

Eva Herman – Die Medien in Deutschland berichten von WikiLeaks bis Eurokrise, malen dabei internationale, grausig-frohlockende Endzeit-Szenarien. Doch gleichzeitig, beinahe unbemerkt, entwickelt sich, von der deutschen Medienöffentlichkeit weitgehend unberücksichtigt, ein gewaltiger Umbruch weltpolitischer Bedeutung: Israel wird seit Tagen von zahlreichen Staaten weltweit isoliert und verurteilt, und: der palästinensische Staat wird von einer wachsenden Anzahl von Ländern ausdrücklich anerkannt, einschließlich der Europäischen Union. Sie haben das nicht mitbekommen? Kein Wunder: Die wenigsten deutschen Medien berichten darüber. Doch der Reihe nach:

Die Friedensverhandlungen im Nahen Osten sind gescheitert. Denn Israel zeigt sich bis zum heutigen Tage unbeugsam, den Baustopp der Siedlungen im Gazastreifen, der Ende September 2010 auslief, zu verlängern. Das allerdings wäre die Grundvoraussetzung für weitere Verhandlungen gewesen, die von den USA über einen langen Zeitraum hinweg geleitet und moderiert wurden. Vor einer Woche haben die USA nun aufgegeben – nach monatelangem Kräftemessen mit Israel. Amerika erklärte, es verzichte künftig auf die Forderung nach einem Baustopp. Amerika verzichtet? Was bedeutet das für den Weltfrieden?

Alle Überzeugungsmanöver, alle Zugeständnisse und Angebote, sogar umfangreiche Finanz- und Rüstungsangebote, waren also umsonst gewesen. Während der US-Nahost-Gesandte Robert Mitchell nun mit leeren Händen dasteht, dennoch weiter versucht, die Palästinenser an den Verhandlungstisch zurückzuholen, gibt sich der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Abbas, jetzt unnachgiebig. Seine Bedingung für die Wiederaufnahme von Gesprächen ist und bleibt der Baustopp und die Anerkennung der Grenzen für seinen künftigen Staat, die vor dem Krieg von 1967 galten. Und der Rest der Welt signalisiert ihm dafür jetzt zunehmend Unterstützung. Die Zeichen werden jeden Tag deutlicher, machen klar: Israel hat sich isoliert.

Vor wenigen Tagen gaben bereits Argentinien, Brasilien und Uruguay bekannt, einen palästinensischen Staat anzuerkennen. Die Europäische Union entscheidet gerade ebenso: So betonten die EU-Außenminister am Montag in Brüssel das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat. Und sie kritisierten Israels Siedlungsbau auf das Schärfste. Die EU verurteilte diesen abermals als »illegal und als ein Hindernis auf dem Weg zum Frieden«. Die Europäer schieben damit Israel klar den schwarzen Peter zu.

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn will nicht einmal mehr etwas mit Israel zu tun haben…………

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