Extrem Kälte : Temperatursturz ab nächste Woche
Von Cheffe – Bereits sehr früh zeigte sich der Winter dieses Jahr von seiner harten Seite und wenn man den Prognosen für die nächste Woche trauen darf, wird es erst einmal ordentlich kalt. Auf einigen Seiten wird sogar von einem “Polar-Tsunami” geschrieben. Zumindest wird es sehr kalt werden, da sind sich die Experten einig. Dieses Wochenende verspricht noch eine kleine Verschnaufpause, aber dann soll es richtig losgehen.
Wo die Ursachen für den heftigen Temperatursturz liegen, darüber kann man spekulieren. Sollte der von den Russen prognostizierte Jahrtausendwinter tatsächlich eintreten, weil der Golfstrom nicht mehr durch den Golf von Mexiko fließt, oder ist ein anderer Grund dafür verantwortlich? Das dürfte zweitrangig sein, wichtig ist richtig auf die Kälte vorbereitet zu sein.
Quelle und weiter:  infokriegernews.de/wordpress/2010/12/11/extrem-kaelte-temperatursturz

Hier die Wetteraussichten von wetter.com

Die Aussichten für Deutschland (Bericht vom 12.12.2010)
An den Nordrändern der östlichen Mittelgebirge und später auch wieder am Alpenrand viel Schnee, teils mit Verwehungen. Im Tagesverlauf von Norden sinkende Schneefallgrenze. Teils starke Böen, im höheren Bergland Sturmböen.  

Heute ist es im Nordwesten weitgehend trocken. Dort zeigt sich auch immer mal wieder die Sonne. Sonst ist der Himmel meist wolkenverhangen und es regnet oder schneit immer mal wieder. Die Intensität ist dabei in der Osthälfte und im Süden höher, als nach Westen. Die gilt insbesondere für die Nordstaulagen der Mittelgebirge und der Alpen. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf von Norden her allmählich wieder bis in tiefere Lagen. Die Tageshöchsttemperatur liegt zwischen 1 und 4 Grad, im Westen anfangs bei 5 Grad, in höheren Berglagen um -1 Grad. Sie geht im Tagesverlauf überall langsam zurück. Der Wind weht anfangs mäßig, nach Osten in höheren Lagen frisch, aus Nordwest bis Nord, im Süden aus West. Im Osten treten anfangs noch starke Böen auf, an der See und auf den Bergen teils Sturmböen. Später flaut der Wind etwas ab. In freien Hochlagen besteht zudem weiterhin die Gefahr von Schneeverwehungen, auch Schneebruch ist möglich. In der Nacht zum Montag schneit es vor allem noch in Staulagen der östlichen Mittelgebirge und am Alpenrand, dort teils auch kräftiger. In den Hochlagen treten Böen aus Nordwest mit Schneeverwehungen auf. Auch an der Ostsee sind weiterhin stürmische Böen möglich. Im Norden und Westen, klart der Himmel zeitweise auf. Später sind auch nach Osten einige Wolkenlücke möglich. Die Temperatur geht auf -3 bis -9 Grad zurück. Bei längerem Aufklaren über Schnee tritt strenger Frost auf.

Vorhersage:
Am Montag schneit es besonders in den östlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand noch längere Zeit. Sonst ist es wechselnd, im Osten und Süden teils auch noch stärker bewölkt. Später beginnt es von Nordwesten her erneut zu schneien. Die Höchsttemperaturenerreichen im Nordwesten bis +2 Grad. Sonst liegen die Werte meistzwischen -6 und 0 Grad. In den höheren Lagen werden um -8 Grad erreicht. Der Wind weht schwach, mitunter auch mäßig aus Nord. In der Nacht zu Dienstag ist es wechselnd bis stark bewölkt. Im Südosten und gebietsweise auch im Westen kann etwas Schnee fallen. Die Luft kühlt sich auf Werte zwischen -5 und -10 Grad ab. Südlich der Donau sind bei längerem Aufklaren über Schnee Tiefsttemperaturen bis -15 Grad möglich. Am Dienstag ist es im Osten und Süden vielfach stark bewölkt oderbedeckt. Dort fällt zeitweise Schnee. Sonst zeigt sich hin und wieder die Sonne, und es bleibt meist trocken. Im Nordwesten steigt die Temperatur auf -1 Grad, meist aber bewegen sich die Tagestemperaturen zwischen -8 und -3 Grad. Am Alpenrand bleibt eszum Teil den ganzen Tag bei strengem Dauerfrost. Der Wind weht schwach, in der Osthälfte auch mäßig aus Nord bis Nordost. An der Ostseeküste sind einzelne starke Böen möglich. In der Nacht zu Mittwoch gibt es im Osten und Süden weitere Schneefälle. Im Westen und Nordwesten ist es längere Zeit klar. Es sind Tiefsttemperaturen zwischen -5 und -10, im Süden auch unter -15 Grad zu erwarten.

Aussicht für die nächsten Tage:
Am Mittwoch ist es im Osten und Süden meist stark bewölkt oder bedeckt, zeitweise fällt Schnee. Am Alpenrand und in den östlichen Mittelgebirgen kann es auch länger schneien. In den anderen Gebieten ist es wechselnd bewölkt und dabei weitgehend niederschlagsfrei. Die Tageshöchsttemperatur liegt in Nordseenäheum oder knapp unter 0 Grad, sonst herrscht Dauerfrost zwischen -9und -3 Grad, am Alpenrand auch unter -10 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Nordwest.In der Nacht zum Donnerstag schneit es im Osten und Süden weiter.Am Alpenrand kann es 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee geben, sonst kommen nur wenige Zentimeter Schnee hinzu. Im Westen und Norden kann es dagegen aufklaren. Es gibt mäßigen bis strengen Frost zwischen -5 und -12 Grad, am Alpenrand auch unter -15 Grad. Nur unmittelbar an der Nordsee wird es mit Tiefsttemperaturen um -3 Grad nicht ganz so kalt.

Quelle: Deutscher Wetterdienst