Kloster Simonos Petras

Das Territorium der autonomen Mönchsrepublik Athos umfasst rund 336 km² und zählt 2262 (mönchische) Einwohner. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff „(Berg) Athos“ entweder die ganze Halbinsel Athos mit dem Mönchsstaat oder auch nur den eigentlichen Berg an der Südost-Spitze der Halbinsel, der 2.033 Meter hoch ist.  Athos gehört nicht zum steuerlichen Gebiet der EU.
Die Halbinsel ist für (männliche) Pilger, jedoch nicht für klassische Touristen zugänglich. Wenn man gewisse Regeln einhält und die maximal erlaubte Besucherzahl noch nicht ausgeschöpft ist, wird man problemlos als „Pilger“ anerkannt.
„Die Athoniten verwehren den Frauen den Zutritt zum Heiligen Berg, weil sie die Frauen wahrhaft lieben. Alle Frauen sind auf dem Athos abwesend, und doch wieder, durch die Gottesmutter, Maria, sind alle anwesend.“ (Pater Mitrophan in: Günther 1996)   Quelle: Wiki
Hauptstadt ist Karyes und Währung ist der Euro. 1981 hat die EU  Athos amtlich als EU-Unterstaat mit einem politisch-rechtlichen Sonderstatus anerkannt.siehe auch politaia:
Die orthodoxe Mönchsrepublik Athos: Das legale Steuerparadies für die Superreichen

Das scheinheilige Getue unserer Politiker, nicht nur, wenn es um angebliche Steuerparadiese wie Österreich, Luxemburg oder die Schweiz geht, wird ad absurdum geführt, wenn man die Mönchsrepublik Athos unter die Lupe nimmt.

Der Athos ist steuerlich und zollrechtlich kein Gemeinschaftsgebiet der EU.

Es gibt sie also doch noch: Die letzte echte Steueroase der EU. Keine Regierung oder Organisation der Welt kann der autonomen parlamentarischen Republik mitten in Europa etwas vorschreiben.

Quelle und weiter:  politaia.org/politik/die-orthodoxe-monchsrepublik-athos

oder hier:
Kopp Verlag: Geheimsache Karyes – Wie europäische Milliardäre der Steuer entfliehen

 

Udo Ulfkotte – Reiche Familien horten ihr Geld angeblich in der Schweiz, in Liechtenstein oder in den anderen bekannten ehemaligen Steueroasen. Allerdings gibt es inmitten Europas ein Land, das kaum jemand kennt. Es zieht in finanziell unsicheren Zeiten sehr diskret unvorstellbar große Vermögen magisch an – denn dort sind sie dem Zugriff der EU-Finanzminister garantiert entzogen. Und das mitten in der EU.

Quelle und weiter: kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/geheimsache