Kopp Verlag: Ron Paul sagt: »Genug ist genug!« und kritisiert die »Transportation Security Administration« (TSA) wegen polizeistaatlichem Vorgehen scharf

Mike Adams: In den vergangenen Tagen hielt der Kongressabgeordnete Ron Paul vor dem Repräsentantenhaus eine seiner bisher schärfsten und unverblümtesten Reden. Wir veröffentlichen im Folgenden den Großteil seiner Rede, die zu den wichtigsten Reden zum Thema »persönliche Freiheit« gehört, die jemals auf dem Capitol, dem Sitz des amerikanischen Kongresses, gehalten wurden. Sie zeigt eindrücklich, weshalb Ron Paul besonders dazu qualifiziert ist, der nächste Präsident der Vereinigten Staaten zu werden; denn er scheint der einzige amerikanische Politiker zu sein, der die Freiheit der Menschen wirklich ernst nimmt und daraus auch das Recht und die Verpflichtung der Bevölkerung ableitet, die Regierung zu kontrollieren.

Die Rede Ron Pauls (gekürzt)

»Ich kündige hiermit an, dass ich am heutigen Abend einen Gesetzesvorschlag einbringen werde, der sich mit der Misere im Zusammenhang mit der Transportation Security Administration (TSA) [Die dem Heimatministerium unterstellte TSA ist für die öffentliche Sicherheit im Reiseverkehr zuständig.] an unseren Flughäfen befasst. Es muss etwas getan werden. Alle haben die Nase voll – die Bevölkerung, die Piloten und ich auch. Genug ist genug! Unsere Regierung und der Kongress sowie die Exekutive unternehmen nichts.

Haben Sie überhaupt eine Vorstellung, wie absurd die ganze Angelegenheit ist? Der Pilot verfügt über eine Waffe im Cockpit, und er steuert eine Maschine, die eine Rakete ist, und wir zwingen ihn dazu, sich dieser Leibesvisite und Röntgen-Anwendung zu unterziehen, bei der den Menschen an ihrer Unterwäsche herumgefummelt wird, das ist einfach absurd.

Aber diesmal ist es für uns Zeit, aufzuwachen. Das Gesetz, das ich eingebracht habe, wird sich dieser Angelegenheit annehmen.

Wir müssen erkennen, dass das amerikanische Volk zu lange zu unterwürfig gewesen ist. Wir waren zu unterwürfig. [Die Missstände] gehen schon eine ganze Zeit so, und man hätte seit Einführung der TSA damit rechnen müssen. Hier sind schwere Fehler gemacht worden.

Niemand darf Nacktfotos von Personen machen, warum erlauben wir das der Regierung? Wir müssten ins Gefängnis. Jeder andere würde umgehend verhaftet, wenn er so etwas täte, und wir sitzen in aller Ruhe hier und beruhigen uns damit, dass sie unserer Sicherheit dienen. Ungeachtet der Argumente der Regierung und der Behörden bleibt es dabei: Wenn man ein [Flug-]Ticket kauft, opfert man seine Rechte, und die Regierung ist verpflichtet, unsere Sicherheit zu garantieren.

Aber das ist nicht der Fall. Man darf niemals seine Rechte aufgeben. Es ist die Pflicht unserer Regierung, unsere Rechte zu schützen.

[Das Vorgehen der TSA] macht uns nicht sicherer; der Gedanke, die TSA habe unsere Sicherheit erhöht, ist absurd. Wir haben uns in Bezug auf die Sicherheit für einen falschen Weg entschieden, und Menschen am Flughafen abzutasten, löst unsere Probleme nicht.

Dass sie an der Tür [zum Cockpit] ein sicheres Schloss angebracht und im Cockpit eine Schusswaffe untergebracht hat, hat etwas zur Lösung unserer Probleme beigetragen. Das war der größte Fortschritt im Hinblick auf unsere Sicherheit. Die Frage der Sicherheit sollte in der Verantwortung des Einzelnen und des privaten Eigentümers liegen. Aber bereits jetzt setzen wir voraus, dass die Regierung immer für uns einsteht, und wir sind dabei, unsere Freiheiten zu verlieren. Ich sage mit aller Deutlichkeit: Das ist falsch! Wir sind nicht sicherer, und wir wissen auch, dass damit gewisse Leute Geld verdienen.

Michael Chertoff. Das ist der Mann, der an der Spitze der TSA stand, und ihr dann die gesamte Ausrüstung [für die Nacktscanner] verkauft hat. Und das ganze Material ist fragwürdig. Wir wissen nicht einmal, ob es funktioniert und ob es unsere Gesundheit schädigt. Wenn sich das nicht ändert, wird es meiner Ansicht nach darauf hinauslaufen, dass das amerikanische Volk es hinnimmt, wie Vieh behandelt zu werden.

›Sorgt für unsere Sicherheit, steckt uns hinter Stacheldrahtzäune, füttert uns, mästet uns‹, und dann werden sie uns verspeisen. Wir werden wie Vieh behandelt, und wir müssen uns dagegen wehren und sagen, es ist genug.

Dieser Vorschlag eines ›Opt Out‹-Tages ist aus meiner Sicht eine großartige Idee. [Dabei geht es um einen Tag, an dem möglichst viele Menschen überall in den USA für die Freiheit ihrer Daten und gegen Datenmissbrauch und Einschränkung der Bürgerrechte demonstrieren.] Wir müssen uns für den Ausstieg entscheiden und uns durchsetzen. Wir müssen Beobachter mit Kameras [an den Flughäfen] haben. Es ist Zeit, dass sich die amerikanische Bevölkerung wehrt und sich der Fesseln unserer Regierung durch die TSA auf unseren Flughäfen entledigt.«

Das Video mit der gesamten Rede ist unter diesem Link zu finden.

Den von Ron Paul eingebrachten Gesetzesvorschlag findet man hier.

Ein Kommentar von Mike Adams (gekürzt)

»Big Brother« ist nicht unser Retter

Die Vorstellung, eine übermächtige Regierung könne alle unsere Probleme lösen – Arbeitsplätze schaffen, die Ernährung sichern, vor Terroristen schützen, Spareinlagen verwalten und sich um unsere Gesundheit kümmern – ist heute die perfideste und gefährlichste Idee, die jemals das Denken der amerikanischen Bevölkerung vergiftet hat.

Die röntgengestützten Leibesvisitationen der TSA sind nur ein Symptom des »Krebses« in der amerikanischen Regierung heute. Und solange »Wir, das Volk« uns nicht wehren und dies jetzt stoppen, wird sich dieser Krebs verbreiten, bis er alles, was wir zu schützen versuchen, zerstört hat – eine Nation, in der Männer und Frauen als freie Bürger leben können, ohne sich einem König beugen zu müssen.

Selbst Winston Churchill hat sich in diesem Zusammenhang für den Kampf für unsere Freiheit ausgesprochen: »Wenn man nicht für das Richtige kämpfen will, wenn man leicht ohne Blutvergießen gewinnen kann; wenn man nicht kämpft, wenn der eigene Sieg sicher und nicht zu teuer erkauft sein wird, kommt vielleicht der Moment, an dem man gegen große Widrigkeiten und mit nur einer geringen Chance zu überleben kämpfen muss. Es kommt vielleicht noch schlimmer: Man muss ohne Hoffnung auf einen Sieg kämpfen, weil es besser ist, zugrunde zu gehen, als als Sklave leben zu müssen.«

Amerika ist heute auf dem Wege in eine offene Sklaverei. Die amerikanische Bevölkerung arbeitet bereits größtenteils als »Lohnsklaven«, und die jüngere Generation bezahlt Steuern für Sozialleistungen, von denen sie selbst niemals einen Cent wiedersehen wird, weil die Sozialversicherungssysteme bereits bankrott sind und aus dem letzten Loch pfeifen. Ein staatliches Gesundheitssystem bedeutet medizinische Sklaverei. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ein System der Finanzknechtschaft ausgeheckt, dem wir niemals mehr entkommen können, weil die Fed unsere hart verdienten Ersparnisse immer abwerten kann.

Finden Sie es nicht faszinierend, dass Ron Paul in all diesen Fragen immer auf der »richtigen« Seite steht? Und ich meine damit nicht das republikanische Lager. Er ist ein Libertarier und steht auf der Seite von Freiheit, Gerechtigkeit und der Bürgerrechte.

Ron Paul ist bereit, die Wahrheit zu sagen, wenn es auf die Wahrheit ankommt. Das macht ihn unter allen Politikern in Washington so einzigartig. Es überrascht nicht, dass er als Erster aufstand und rief: »Genug ist genug!«, als es um die Nacktkörperscanner und die Röntgen-Leibesvisitationen der TSA ging …

NaturalNews

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