ORF:  Merkel: Situation beim Euro „außerordentlich ernst“
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Lage um den Euro als „außerordentlich ernste Situation“ bezeichnet. Sie wolle keine dramatischen Bilder malen, sagte sie heute auf dem Arbeitgebertag in Berlin. Aber vor einem Jahr hätte sich niemand vorstellen können, welche Maßnahmen nun ergriffen werden müssten.
Die „Schwierigkeiten“ in Irland seien anders als die in Griechenland zu klassifizieren, aber auch „sehr beunruhigend“. Es seien die Banken, die die staatlichen Defizite hervorriefen. Die irische Neuverschuldung von rund 30 Prozent sei eine „dramatische Zahl“.

Nun müsse mit Irland verhandelt werden, damit die Ursachen beseitigt würden. Deutschland unterstütze „harte Anforderungen“, gebe aber auch ein klares Bekenntnis zum Euro ab.

Das findet sich auf der Website des österreichischen ORF. Aber keine Spur davon in den grossen deutschen Online-Medien. Ihre Zensur-Schergen haben das offenbar unterdrückt (die Arbeitgeber sollen es hören, aber nicht das „niedere“ Volk). Bis Wien reicht deren Griff aber nicht. Pure DDR.(WE)