Weiterleitung von R.F. aus Köln: Kein Offizier braucht sich von linken Bessermenschen und Freunden der Mauerschützen etwas vorwerfen zu lassen!
Politische Korrektheit bei der FAZ

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde, Kameraden und Kollegen,

anläßlich des Todes von Oberst Hajo Herrmann haben einige junge und junggebliebene Freunde und Kameraden eine Sammlung gemacht, um eine Traueranzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zu schalten.

Obwohl nur in kleinem Rahmen kurzfristig gesammelt wurde, kamen über € 1.000 zusammen, so daß auch eine Anzeige für über € 1.200,- gestaltet und in Auftrag gegeben werden konnte.

Daß auch der Tod nicht umsonst ist, ist bekannt und gerade in der FAZ verlangt man hohe Preise, um den Verlust eines lieben Menschen bekanntzugeben.

Nachdem nun die Anzeige übersendet wurde, kam kurz darauf die Reaktion per E-Post: „Da der Text eine politische Aussage enthält, können wir dies so nicht veröffentlichen. Ferner werden Internetadressen in Traueranzeigen auch nicht gedruckt. Bitte um Rückruf.“ So hieß es wörtlich.

Beim Rückruf und der Frage, was denn an der Anzeige politisch sei, erzählte die freundliche Dame, daß es sich ja bei der genannten Auszeichnung um einen Orden aus der Nazizeit handeln würde und auch die Formulierung „Einsatz für Deutschland“ wurde abgelehnt. Auf den Hinweis, daß der Verstorbene Soldat gewesen sei und ebenso wie die Soldaten der Bundeswehr im Einsatz für Deutschland, und daß ferner vor zwei Jahren ein ähnlicher Text zur Erinnerung an den Ritterkreuzträger Otto Riehs ohne Probleme abgedruckt wurde, erwiderte die Dame, sie müßte die Entscheidung dem Chef überlassen.

Nach ein paar Stunden kam der Rückruf von der FAZ mit der Aussage: “Der Chef sagt ‚Absage ohne Begründung’.”

Da wir die Idee nicht so schnell aufgeben wollten, kam man mit der immer noch freundlichen Dame von der FAZ überein, eine zweite geänderte Vorlage zu senden, die hoffentlich als FAZ-kompatibel durchgehen würde. (Siehe Anlage Anz-FAZ-NEU)

Hier folgte dann kurze Zeit später die E-Post:
„den linken Passus, wie bereits telefonisch mitgeteilt und “Wir trauern um einen Helden” müssen Sie bitte entfernen.“

Nach Rücksprache mit Kameraden sah die Antwort an die Anzeigenabteilung der FAZ dann so aus:
„Guten Abend liebe Frau…, ist es nun Blödsinn, Zensur oder “political correctness” den die FAZ hier an den Tag legt? Mir ist es egal. Ich werde die Anzeige nicht weiter beschneiden und verzichte auf den Abdruck.“

Schade und beschämend, aber für mich ist die „Zeitung für Deutschland“, wie es bei der FAZ im Untertitel heißt, uninteressant geworden.

Allen Spendern aus Mannheim, Leipzig, Balingen, Hamburg und Bremen sei hier noch einmal recht herzlich gedankt. Das Geld wird zurücküberwiesen.

Herrmann – Ein Nachruf von Ursula Haverbeck (09.11.10)

Hajo Herrmann, hochdekorierter Jagd- und Kampfflieger, trat zum letzten Fluge an am 5. November 2010

Er schreibt nach zehnjähriger Gefangenschaft:

„Herleshausen! Du kleiner, nie gekannter Ort, Anfang eines neuen Lebens! Nach zehn grauen Jahren in der Fremde plötzlich bunte Märchentrachten wie auf hell erstrahlender Bühne, jubelnde Chöre und feierliche Schritte! Ich bin verwundert über den Glanz wie ein Fremder und begreife nicht, daß er auch mir gilt.

Jetzt erst löst sich das verhärtete Gemüt zu weicherer Empfindung. Ich betaste das Märchen und finde eine beseligende Wirklichkeit. Das war der Willkommensgruß der Heimat, und du bist wieder frei. Das Gefühl durchschauert mich, daß es schmerzt. Das Herz pocht. Ich drücke meinen Kopf an das Polster, schließe die Augen.

Da ist wieder der farbige Reigen, da klingen wieder die hellen deutschen Stimmen von Müttern und Töchtern. Ich genieße das Wunder des Erlebten.

So sinne ich fort, dem Lager Friedland, dem Lande meines Friedens, entgegen, träume, über eine deutsche Straße wiegend, von der bunten Bühne meiner Heimkehr. Immer wieder engt sie sich zum dämmrigen Kreis, in dem eine Frau steht, die uns mit ihren Tränenperlen das Tor der Heimkehr schmückt. Als eine Heilige erscheint sie mir, eine Elisabeth von der Wartburg, die den Armen das Brot nicht bringen durfte.

Leise summt der Motor, die Reifen rauschen unter mir. Wie ein Choral fassen und tragen mich die Stimmen. Wie soll ich danken? Ich habe sechs Jahre an allen Fronten gekämpft. Wunden machten mich trotzig, die Orden stolz. Ich habe zehn Jahre in der Unfreiheit gelebt und versucht, Schwäche und Bosheit zu widerstehen. Ich verlernte Rührung und Tränen. Ich hebe die Blumen an mein Gesicht.“

(aus: „Als die Jagd zu Ende war“)

Gorch Fock sagt:

„Ob wir lange oder kurz gelebt haben, das bleibt sich gleich. Der Kreis – unser Lebenskreis – ist immer geschlossen. Es kommt nur darauf an, wie wir diesen Kreis ausgefüllt haben!“

Der Radius des Kreises von Hajo Herrmann ist sehr groß, und er hat ihn ausgefüllt mit Wesentlichem, nicht zuletzt, indem er den zivilen Opfern, den Elenden, Verbrannten im Bombenterror, Ermordeten und Verschleppten eine würdige Gedenkstätte verschaffen wollte. Im sächsischen Borna schien das Ziel erreicht, doch Verblendung und Haß auf der einen Seite und Angst auf der anderen, brachte die bereits mit Leben erfüllte Gedächtnisstätte zu Fall. In der Leipziger Zeitung war mit großer Überschrift zu lesen: „Die Bande, die dort sitzt, muß weg.“

Der noch 1955 Geehrte, wurde 50 Jahre später zum Nazi und Ewig-Gestrigen abgestempelt. Doch sein Vermächtnis wird weiter verfolgt, und wir singen Luther:

„Und wenn die Welt voll Teufel wär’,
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.“

Ursula Haverbeck


Oberst Hajo Herrmann ist verstorben

von Pro-Sarrazin, am 06.11.2010

Am gestrigen Vormittag ist Oberst Hajo Herrmann im Alter von 97 Jahren verstorben, so teilte uns Frau Herrmann über einen Freund mit. Hajo Herrmann war einer der letzten lebenden Ordensträger der Luftwaffe. Unsere Gedanken gelten Frau Ingeborg Herrmann und den Kindern. Seinen Kameraden und Untergebenen war er stets Vorbild an Tapferkeit, Einsatzbereitschaft und Kampfgeist. Er war auch als Kommandant immer einer von „ihnen“. Wer Hajo Herrmann kennen lernen durfte, hat in ihm immer einen Menschen getroffen, der geradeaus sprach, ohne Schnörkel. So wie die Dinge eben waren. Berühmt wurde Hajo Herrmann als Erfinder der „Wilden Sau“. Die Wilde Sau war die nicht Radar gestützte Nachtjagd im 2. Weltkrieg, die mit einmotorigen Jägern der Typen Bf 109 und FW 190 geflogen wurde. Dabei wurde der Himmel über den Zielgebieten der britischen Terrorbomber, also die großen deutschen Städte und deren Zivilbevölkerung, hell von Flakscheinwerfern ausgeleuchtet, und Hajo Herrmanns Gruppe bekämpfte diese dann direkt. Hajo Herrmann und die Mannen des Jagdgeschwaders „Wilde Sau“ 300 flogen in Halsbrecherischen Einsätzen gegen die viermotorigen Halifax Short Stirling und Avro Lancaster Bomber am Nachthimmel über Deutschland.

Bei dem Versuch Kameraden vor sowjetischer Gefangenschaft zu retten wurde er selbst gefangen genommen und bis 1955 in sowjetischen Konzentrationslagern (GULag) interniert.
Man warf Hajo Herrmann von Seiten sogenannter Antifaschisten immer vor, Nazi zu sein. Hajo Herrmann war jedoch Offizier. Und als Offizier seinem Eid verpflichtet. Was er gedacht und gefühlt hat, hat nichts mit einer politischen Einstellung zu tun. Er war deutscher Nationalist. Ihm lag an Deutschland, und dafür brauchte er kein schlechtes Gewissen zu haben! Kein Offizier braucht sich von linken Bessermenschen und Freunden der Mauerschützen etwas vorwerfen zu lassen!

So gedenken wir, liebe Freunde, Patrioten und Kameraden, heute eines Helden, der ein bewegtes Leben mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich lässt. Familie Herrmann lässt mitteilen, dass es keine Beerdigung geben wird. Nach Oberst Herrmanns Wunsch wird eine Seebestattung durchgeführt. Noch einmal unser Beileid an die Familie.

Quelle: per mail ungekürzt von KHS  bzw. http://www.hajo-herrmann.de/
Betreff: linken Bessermenschen und Freunde der Mauerschützen