Hillary Clinton bestätigt, wir finanzierten Bin Laden
ASuR: Am 7. November führte die Journalistin Cynthia McFadden des US TV-Senders ABC ein Interview mit US-Aussen- ministerin Hillary Clinton und US-Verteidigungsminister Robert Gates. Das Gespräch fand im Grand Hyatt Hotel in Melbourne, Australien statt.
Darin bestätigt Clinton, Osama Bin Laden, seine Truppe aus Saudi Arabien und die afghanischen Freiheitskämpfer wurden von den USA ausgebildet, ausgestattet und finanziert.

Zu Beginn des Interview witzelt die Journalistin über die Flugzeuge mit denen sie, Clinton und Gates nach Australien angereist sind. Hillary kam mit ihrer Maschine und Gates mit dem „Doom’s Day Plane“, mit dem fliegenden Pentagon. Das bestätigt meinen Bericht über die aktuelle Reise von Obama durch Asien, wie immens hoch die Kosten dafür sind, wenn Obama und seine Minister jeder mit seinen eigenen Jets, plus tausenden Mitarbeitern, unterwegs sind.

McFadden: Danke an euch beide. Ich kam mit ihrem Flugzeug, fliege nach Hause mit seinem. Seins ist grösser.

Clinton: (Lacht) Ich bin nicht überrascht.

Gates: Im Verhältnis zu den Budgets.

Anmerkung: Gates hat ein Verteidigunsgbuget von 700 Milliarden, Hillary eines von 50 Milliarden für das Aussenministerium.

Clinton: Ich weiss nicht. Er hat eine Maschine ohne Fenster. Bist du mit dem Flugzeug ohne Fenster gekommen?

Gates: Ja.

McFadden: Das Doom’s Day plane, wie mir gesagt wurde.

Gates: Es ist wie wenn man mit Fedex um die Welt fliegt.

Wenn die Air Force One das fliegende Weisse Haus ist, dann ist die Doom’s Day Maschine das fliegende Pentagon, vollgespickt mit Elektronik um einen Atomkrieg zu führen. Es ist ein umgebauter Jumbo, eine Boeing 747 mit der Bezeichnung E-4B „Advanced Airborne Command Post“. Genau dieses Flugzeug kreiste am 11. September 2001 über Washington, als der Anschlag auf das Pentagon passierte. Was war ihre Funktion an diesem Tag? Die Durchführung des selbst inszenierten Angriff zu koordinieren?

Das nur nebenbei als kleine Einsicht, was diese Maschine bedeutet, wie die US-Regierung funktioniert und sich durch die Welt bewegt.

Was es auch zeigt, die Journalisten sind Teil der Entourage der Regierung und reisen mit in den Flugzeugen, werden wie VIPs bedient und an Bord verköstigt. Wie kann man dann unabhängig und kritisch berichten? Wenn ein Journalist einen Artikel schreibt, der dem Präsidenten oder den Ministern nicht passt, dann darf er nächstes Mal nicht mehr an Bord. Also was wird passieren? Sie berichten eben nicht kritisch sondern sind Hofberichterstatter.

Ein wirklich unabhängiger Journalist würde sich nie „einbetten“ lassen, sondern immer getrennt und auf eigene Kosten über eine Reise der Regierungsmitglieder berichten, so sehe ich es jedenfalls. Aber solche Privilegien sind natürlich verlockend und man will den Gönner nicht verärgern.

Aber es geht ja hier um die Aussage von Hillary Clinton im Interview über Afghanistan und warum die USA dort Krieg führen. Sie gab zu, die Vereinigten Staaten haben die „Terroristen“ selber geschaffen und im Kampf gegen die sowjetischen Besatzer in Afghanistan eingesetzt. Danach kam der Boomerang, ihre Kreation wannte sich gegen den Schöpfer.

Clinton: Wir können nicht sagen, die Schlagzeilen sind schlecht, wir gehen nach Hause. Das können wir nicht machen. Wir erschufen die Kräfte der Mudschahidin gegen die Sowjetunion. Wir bildeten sie aus, wir statten sie aus, wir finanzierten sie, einschliesslich so Leute wie Osama Bin Laden. Und dann, als wir am Ende sahen, die sowjetische Armee zieht sich aus Afghanistan zurück, haben wir erleichtert aufgeatmet und sagten, Ok, wir sind hier raus, aber es hat nicht gut für uns funktioniert.

Hillary bestätigt was wir schon immer wussten aber nun offiziell ist. Ich sehe ihre Aussage auch als Seitenhieb gegenüber Robert Gates, denn die beiden sind Rivalen und verstehen sich nicht so gut. Es gibt immer eine Auseinandersetzung wer die Aussenpolitik der USA bestimmt, das Aussenministerium oder das Pentagon.

Interessant ist, die Bestätigung der Unterstützung der damaligen Freiheitskämpfer, die seit dem Überfall auf Afghanistan vor 10 Jahren als Terroristen deklariert werden, im Beisein von Robert Gates, ist ein Tritt ins Schienbein. Denn Gates hat die Operation damals mit einem Milliarden-Budget im Auftrag von Präsident Carters Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski durchgeführt. Unter Präsident Reagan wurde die Unterstützung noch intensiver und die Mudschahidin wurden sogar als Helden im Weissen Haus empfangen. Die einheimischen afghanischen Freiheitskämpfer wurden dann später die „bösen“ Taliban.

Aber die ausländischen Mudschahidin, die hauptsächlich aus Saudi Arabien von der CIA rekrutiert wurden, sind nicht nur in Afghanistan eingesetzt worden, sondern auch im Balkankrieg der NATO in Bosnien und im Krieg gegen Russland in Tschetschenien, überall wo sie aus Sicht Washington nützlich waren, um eine Intervention zu begründen, um die Weltgemeinschaft etwas vorzugaukeln oder dem grossen Gegner zu schaden.

Wir sehen, frühere Freunde wurden zu Feinden umgemünzt. Osama Bin Laden war ein Angestellter der CIA im Kampf gegen die „ungläubigen“ Sowjetbesatzer in Afghanistan.
Die USA erschuf erst diesen späteren „Bösewicht“, der dann als Sündenbock für 9/11 herhalten musste. Jetzt „jagen“ sie ihn schon seit 10 Jahren, benutzen ihn als Schreckgespenst und als Begründung für den Krieg in Afghanistan und neu in Pakistan, obwohl er am 16. Dezember 2001 wegen seinem Nierenleiden starb und nur noch ein imaginäres Phantom ist, der Botschaften aus dem Jenseits schickt.

Der ganze „Krieg gegen den Terror“ ist eine riesen Lüge und ein Theater mit Schauspielern.