Kommt eine weltweite Währungsreform? Weltbank-Chef fordert neuen Goldstandard

Propagandafront: Schöne Neue Welt: Führt Großbritannien den Goldstandard wieder ein?

Seltene Einblicke in die düsteren Untiefen der Schattenregierung: Vor wenigen Tagen hielt Lord James of Blackheath im britischen Oberhaus eine erstaunliche Rede über den bevorstehenden Zusammenbruch der britischen Nahrungsmittelindustrie und Einzelhandelsbranche, den Goldstandard einer mysteriösen und ultrareichen Stiftung sowie die wirklichen Machenschaften und Funktionsmechanismen der obersten Ebenen der britischen Elite. Die Ausführungen Blackheaths stellen ein gigantisches mit Eiswasser gefülltes Tauchbecken für alle interessierten Beobachter dar, die sich immer noch in der Scheinwelt der „Zufallstheoretiker“ befinden

Auf Propagandafront ist bereits über Hinweise berichtet worden, die darauf hindeuten, dass Großbritannien das erste Land sein könnte, das eine umfassende Währungsreform einleiten wird. Diese Annahme begründete sich unter anderem durch den Umstand, dass der britische Parlamentarier Douglas Carswell Mitte September dieses Jahres einen Gesetzentwurf einbrachte, der es den Banken verbieten würde eigenständig aus dem nichts Kredite zu schaffen.

Mit Carswells Gesetzentwurf würde die Kapitalquote der Banken auf 100% angehoben. Carswell erklärte:

Wem gehört das Geld auf Ihrem Bankkonto? Diese kleine Frage hat tiefgreifende Auswirkungen. Laut einer Umfrage von Ipsos MORI glauben mehr als 70% der Menschen in Großbritannien, dass es ihr Geld sei, wenn sie Geld bei der Bank einzahlen – aber das ist es nicht. Geldeinlagen auf einem Bankkonto sind, wie es auch seit mehr als 200 Jahren durch Präzedenzrecht festgeschrieben wurde, rechtlich vielmehr Eigentum der Bank und nicht des Kontoinhabers…

Mein Gesetz ist nicht nur eine Verbraucherschutzmaßnahme; es zielt auch darauf ab die seltsamen rechtlichen Ausnahmen für Banken zu beseitigen, die tiefgreifende Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft haben. Genauer gesagt, da die Banken in der Lage sind die Einlagen in einer gigantischen Kreditpyramide wie ein Investment zu behandeln, sind sie in der Lage Kredit herbeizuzaubern. In den meisten Branchen reagieren die Unternehmen auf eine ansteigende Nachfrage in Form von erhöhter Produktion. Das rechtliche Privileg der Banken verhindert jedoch, dass dieser grundlegende Marktmechanismus funktioniert – mit verheerenden Konsequenzen…

Wenn der Marktmechanismus so funktionieren würde, wie er sollte, dann käme es bei den Banken zu Beginn einer erhöhten Kreditnachfrage in einer Wirtschaft zu einer Erhöhung des Preises für Kredit – den Zinssätzen – um so Ersparnisse anzuregen. Im Ergebnis würden mehr Menschen mit sparen beginnen, da die Zinssätze steigen. Dies würde es den Banken erlauben den Kredit im Verhältnis zu den Ersparnissen auszudehnen. Wären Banken wie andere Unternehmen, würden sie feststellen, dass, wenn die Nachfrage für das, was sie anbieten, anzieht, sie in ihrer Möglichkeit der Kreditversorgung aufgrund des Preismechanismus beschränkt wären. Das ist bei unserem fraktionalen Reservesystem leider nicht der Fall. Die Banken, die das Geld der Menschen wie ihr eigenes behandeln dürfen, können mit der Verleihung davon weitermachen ohne dabei notwendigerweise die Preise für den Kredit erhöhen zu müssen. Der Preismechanismus zügelt das Kreditwachstum nicht, so wie es sein sollte.“

Bei der Einbringung von Carswells Gesetzentwurf handelt es sich um einen einmaligen Vorgang. Noch nie wurde in der jüngeren Geschichte „westlicher Demokratien“ ein Gesetzentwurf zur Abschaffung des „fraktionalen Reservesystems“ der Privat- und Geschäftsbanken eingebracht. Dieser Mechanismus ist in der westlichen Welt eine ebenso heilige Kuh, wie die schuldenbasierte Geldemission durch die Zentralbanken und den mit ihnen kooperierenden Finanzministerien.

In diesem Zusammenhang ist es auch von entscheidender Bedeutung die Rolle Großbritanniens zu verstehen. Die Elite keines anderen Landes weiß besser, wie man seine Interessen im nationalen wie auch globalen Bereich durchsetzt. Die britischen Eliten – die seit Jahrhunderten eine mehr oder weniger abgeschottete Kaste darstellen – waren maßgeblich an der Schaffung der aktuell vorherrschenden globalen Regierungsstrukturen beteiligt……

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Weltbank-Chef fordert neuen Goldstandard
Weltbank-Chef Zoellick: Einst wichtigstes Bezugssystem für Schwankungen

 

Zwischen den großen Wirtschaftsmächten tobt ein Währungsstreit – nun präsentiert Weltbank-Chef Robert Zoellick einen überraschenden Lösungsansatz. Der Stratege fordert eine Wiederbelebung des Goldstandards, um mehr Stabilität in die Devisenmärkte zu bringen.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,727789,00.html