HG: Gold $1403/oz, €1006,   Silber $27.43, €19.62

08.11. Die nächste „runde Zahl“ ist geschafft, aber jetzt wird es „systemgefährlich“. Irgendwo zwischen $1400 und $1500 dürfte es das Finanzsystem zerlegen, weil die Panik-Flucht in das Gold beginnt, die nicht mehr zu stoppen ist – man wird es an den verzweifelten Zinsanhebungen der ZBs sehen – wie 1979.

Heute ist ein Tag nicht nur für Sekt, sondern für Champagner!
PS: Silber performt besonders gut. Ist die Silberpreisdrückung im Zusammenbruch?(WE)

ASuR: Gold durchbricht 1’400 Dollar die Unze

Gold steigt auf über 1’400 Dollar und 1’000 Euro die Unze. Benankes „Quantitative Easing“ oder Geldabwerfen zeigt seine erste Wirkung. Da die Devisenkurse sich durch die Bank nicht verändert haben, ist die Preiserhöhung bei den Edelmetallen eine allgemeine Geldentwertung und dagegen wird jetzt abgesichert.

Hier handelt es sich nicht um eine Wertsteigerung des Edelmetalls, sondern um einen Kaufkraftverlust des Papiergeldes. Man muss mehr fiktives Geld in die Hand nehmen um die gleiche Menge Gold zu kaufen. Kein Wunder, wenn die Zentralbanken laufend Billionen aus Luft schaffen und den wachsenden Schuldenberg monetarisieren.

Zur Erinnerung, Ende September stiess der Goldpreis durch 1’300 Dollar. Nach nur sechs Wochen ist die Unze 100 Dollar teuerer, ein Wertverlust des Dollars um 8 Prozent. Ach ja und genau vor 10 Jahren, am 8. November 2000, kostet die Unze nur 264 Dollar. Daran sieht man wie das Geld massiv seinen Wert verliert.

Oder umgekehrt, wer vor 10 Jahren 50 Unzen Gold für 13’200 Dollar gekauft hätte, würde heute 70’000 Dollar an Wert besitzen. Beim Euro wäre es so ähnlich. Und dann reden die Finanzexperten (lach) dauernd man soll Aktien kaufen. Der Dax hatte einen Höchststand im Jahre 2000 am 7. März von 8136. Heute liegt der Dax bei 6750, ein totales Verlustgeschäft in der gleichen Zeit.

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