oder ausgeschaltet?
TSUNAMI: Frühwarnsystem ausgefallen… klingt das nicht nach Attentat und Entvölkerung?

kurier.at: Tsunami-Warnsystem ausgefallen
Nach dem Tsunami in Indonesien mit mehr als 300 Toten wurde bekannt, dass das Frühwarnsystem im Indischen Ozean nicht funktioniert hat.  Vor dem verheerenden Tsunami in Indonesien hat nach Behördenangaben das für 100 Millionen Euro eingerichtete Tsunami-Frühwarnsystem nicht funktioniert. Die deutsch-indonesische Anlage sei nicht richtig gewartet worden und deswegen vor einem Monat ausgefallen, hieß es am Donnerstag. Das Frühwarnsystem wurde im November 2008, knapp vier Jahre nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean, in Betrieb genommen.

Ein Behördenvertreter sagte zu BBC, zwei Bojen vor der Küste seien von Unbekannten zerstört worden und hätten daher nicht funktioniert. Laut einem weiteren Behördensprecher gibt es schon seit einigen Wochen Probleme mit dem System.

Doch auch wenn das Frühwarnsystem funktioniert hätte, wäre es in diesem Fall wohl zu spät gewesen. Das Epizentrum des Bebens lag zu nahe an der Küste, die Insel Pagai sei von den Wellen schon nach fünf bis zehn Minuten erreicht worden.

Vorgesehen ist, dass Bojen, Seismomenter und Sensoren an der Oberfläche und auf dem Grund des Ozeans Daten in ein Lagezentrum in Jakarta senden, von wo aus binnen Minuten Alarm gegeben werden kann. So soll mehr Zeit für Evakuierungen bleiben. Ein Erdbeben und ein Vulkanausbruch suchten Indonesien gleichzeitig heim.Ein schweres Erdbeben mit anschließendem Tsunami und ein Vulkanausbruch haben Indonesien diese Woche gleichzeitig heimgesucht. Nach dem Tsunami ist die Zahl der Todesopfer rasant gestiegen. Mindestens 311 Menschen seien getötet worden, mehr als 370 würden noch vermisst, erklärte der Katastrophenschutz.

Luftaufnahmen zeigten das Ausmaß der Zerstörung, das der Tsunami hinterließ: Mehr als ein Dutzend Dörfer auf der am schwersten betroffenen Inselkette Mentawai waren weiter von der Außenwelt abgeschnitten.
Die Nothilfe für tausende Menschen läuft nur schleppend an. Fährschiffe brauchen zehn Stunden von Sumatra bis zu den Inseln, und dort fehlt Benzin, um die Hilfsgüter an die inzwischen weit versprengten Überlebenden zu verteilen, sagten Helfer am Donnerstag. Hunderte Verletzte warten zudem dringend auf ärztliche Hilfe.

Das Beben hatte am Montagabend (Ortszeit) im Westen von Indonesien eine drei Meter hohe Flutwelle ausgelöst, die Hunderte Häuser mit sich riss. Der erste Erdstoß hatte eine Stärke von 7,7. Unter den mindestens 14 Nachbeben erreichte eines eine Stärke von 6,2.

Quelle: http://kurier.at/nachrichten/2044702.php