Brüssel (IRIB) – Beim am heute Donnerstag begonnenen EU-Gipfel stehen die Zeichen auf Sturm.
28.10. Stein des Anstoßes ist die Forderung der deutschen Kanzlerin Merkel und ihres französischen Amtskollegen Sarkozy, Defizitsünder künftig strenger ahnden zu wollen. Doch dafür bräuchte es eine Änderung im Vertrag von Lissabon. Die Kritik ist dementsprechend heftig: Justizkommissarin Reding bezeichnete den Plan als „absolut verantwortungslos“. Der Chef der Euro-Gruppe, Juncker, drohte, schon beschlossene Reformen auf dem Gipfel wieder infrage zu stellen. Findet er dafür Verbündete, würden sich Merkel und Sarkozy endgültig blamieren.
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