MUFON reagiert auf Kritik: „Warum wir den Kontaktfall Billy Meier nie untersucht haben“

Greely/ USA – In einem offenen Brief hat sich der Direktor der US-amerikanischen UFO-Forschungsorganisation „Mutual UFO Network“ (MUFON) zu neuen Vorwürfen geäußert, man weigere sich aus bislang nie genannten Gründen den ebenso berühmten wie umstrittenen Fall des Schweizer UFO-Kontaktlers Eduard Albert „Billy“ Meier zu untersuchen.

Seit Mitte der 1960er Jahre steht Meier nach eigenen Aussagen in direktem und spirituellem Kontakt mit außerirdischen Besuchern, den sogenannten Pejadiern/Plejaren. Besonders seine oftmals erstaunlich deutlichen Aufnahmen der angeblichen Raumschiffe dieser Besucher sogen bis heute für teils hitzige Diskussion unter Befürwortern und Gegnern seiner Aussagen, Foto- und Filmdokumente.Angesichts eines neuen Dokumentarfilms zum Meier-Fall („The Silent Revolution of Truth“), hat der US-Journalist und Befürworter von Meiers Behauptungen, Michael Horn (theyfly.com), besonders MUFON scharf angegriffen.

„Seit ihrer Gründung 1969 hat die internationale UFO-Organisation MUFON zwar Protokolle zur Erforschung von UFO-Phänomenen etabliert, aber nie den Fall Billy Meier untersucht. Sie hat sogar erklärt, dass sie nie auch nur die Absicht gehabt habe, dies zu tun. Auch hat sich MUFON trotz einer von mir ausgesprochenen Einlandung geweigert, im Radio den Fall zu diskutieren“, so Horn in einer Presseerklärung und führt fort:

„Während es keinen Zweifel daran gibt, dass die Mainstream-Medien und Regierungskreise Informationen über Meiers andauernde authentische Kontakte zu Außerirdischen zu unterdrücken versuchen, scheint es auch so, dass auch MUFON Informationen hierzu vor der Öffentlichkeit verbergen will. Die Frage stellt sich doch, warum eine Organisation, die sich angeblich der Erforschung von Behauptungen wie jenen von Billy Meier verschrieben hat, genau dies seit nun bald 41 Jahren versäumt hat? Sollten Meiers Behauptungen echt sein, handelt es sich schließlich um die bedeutendste Geschichte in der Geschichte der Menschheit.“

Klassisches Exemplar der von Billy Meier fotografierten und als „Strahlenschiffe“ bezeichneten Objekten vom 27. Februar 1975, Fuchsbüel-Hofhalden, Wetzikon | Copyright: FIGU, figu.org

„Ich möchte mit diesem offenen Brief die Position von MUFON (mufon.com) zum Fall Billy Meier erläutern“, so MUFON-Direktor Clifford Clift als Reaktion auf Horns Kritik. „Auch möchte ich damit erklären, warum MUFON keine offizielle Position zum Fall Billy Meier hat und diese Erklärung ist recht einfach: MUFON untersucht keine UFO-Ereignisse, wenn wir nicht darum gebeten werden und von den Zeugen die Erlaubnis bekommen, den Fall zu untersuchen. (…) MUFON wurde noch nie von Billy Meier, noch von einem seiner Vertrauten angefragt, seinen Fall zu untersuchen und deshalb haben wir den Fall bislang auch noch nicht untersucht.“

Zur Ablehnung einer Diskussion des Falls in Horns Radiosendung erläutert Clift weiter: „MUFON kann und will seine offizielle Meinung über einen Fall nicht auf Hörensagen basieren aber (da wir den Fall nicht selbst untersucht haben) wäre eine solche Diskussion genau das.“

Es sei eine weit hergeholte Behauptung, MUFON verweigere sich einer solchen Untersuchung, so der MUFO-Direktor: „Wenn wir die Erlaubnis (der Zeugen) bekommen, einen Fall zu untersuchen, so ist genau dies auch das Anliegen und Ziel von MUFON.“

Auf das MUFON-Statement reagierte zumindest Horn, der sich als offizieller Vertreter Meiers in den US bezeichnet, mit dem Hinweis, dass in seiner Einladung zur besagten Radiodiskussion auch eine Einladung an MUFON beinhaltet war, den Fall Billy Meier einer „strengen Untersuchung“ zu unterziehen. Hiermit dürfte spätestens jetzt die von Clift geforderte Grundlage für eine zukünftige Untersuchung durch MUFON gegeben sein.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / mufon.com / theyfly.com