Die Franzosen lassen andere wie Feiglinge aussehen

ASuR: Wenn in irgendeinem Land welches dem Westen nicht genehm ist solche Massenproteste wie in Frankreich stattfinden würden, dann wäre dieser Volksaufstand als Zeichen der lebendigen Demokratie ganz gross von den Medien verkündet worden und alle Polithuren würden es begrüssen. Siehe Iran. So aber verteidigt man das harte Vorgehen von Sarkozy mit Sturmtruppen, Tränengas und Gummigeschossen und lässt ihn das Volk niederknüppeln und dabei verkünden, die Demonstrationen seien „undemokratisch“. Dabei weiss jeder der Eins und Eins zusammenzählen kann, Sarkozy will die französische Bevölkerung ausplündern, um den internationalen Finanzverbrechern zu gefallen.

Was in Frankreich abgeht soll ein Beispiel für alle durch das Finanzkapital unterdrückten Länder sein, denn sie wissen, ohne Kooperation stehen alle Räder still und sie lassen sich das nicht länger gefallen. Sie haben wenigstens noch Rückgrad, was den Nachbarländern wie Deutschland völlig abhanden gekommen ist oder nie hatten. Dort hat die Mehrheit Angst den Mund aufzumachen und sind brave Untertanen, lassen sich mit den Lügen über Migranten und Ausländern von den wirklichen Problemen und den Verursachern dieser wieder ablenken und ihre Wut auf neue Sündenböcke aus. Wie erbärmlich, da sie nie aus der Geschichte lernen.

Das gleiche trifft auf die Amerikaner zu, die durch die Finanzverbrecher der Wall Street noch mehr bestohlen und ausgeplündert werden wie die Europäer. Die stehen so unter Valium und benehmen sich wie Zombies, mit denen kann man alles machen. Die regen sich nicht mal wenn man ihnen alles wegnimmt, sie auf die Strasse fliegen und sie in Zeltstädten hausen. 43 Millionen leben von staatlichen Hilfen am Existenzminimum. Ausserdem kann man ihnen auch noch mit dem erfundenen „Krieg gegen den Terror“ jede Freiheitseinschränkung und Zerstörung der Verfassung aufbürden und sie schlucken sie widerstandslos.

Die Franzosen nicht. Sie wissen was gegen sie passiert. Das nicht nur Sarkozy und seine Minister gegen die Bevölkerung sind, sondern auch das Parlament nicht ihre Interessen vertritt, sondern nur die der Grosskonzerne. Der Senat hat am Samstag mit 177 gegen 163 Stimmen den harten Sparmassnahmen zugestimmt und ignorieren damit völlig was 70 Prozent der Bevölkerung will. Damit haben sie sich als Volksvertreter disqualifiziert. Das ist der endgültige Beweis, die Class Politique hat mit dem gemeinen Volk nichts zu tun und ihre Sorgen und Nöte interessiert sie gar nicht, nicht die Bohne.

Vergesst die Politiker, sie werden von Lobbyisten gesteuert und denken nur an sich, wollen sich nur am Futtertrog mästen. Freiheit und Demokratie kann man nicht anderen überlassen, bekommt man auch nicht gratis, sondern nur wenn man was dafür tut. Die einzige Möglichkeit die uns übriggeblieben ist, ist ein Boykott des Systems, eine Verweigerung weiter diesem perversen Apparat zu dienen. Wahlen und Petitionen sind nutzlos, bewirken nichts. Man muss seinen Arsch in Bewegung setzen. Jede Passivität ist ein Zeichen der Duldung. Der Machtapparat nimmt niemand zu Kenntnis der nichts tut oder nur dumm daherschwätzt und am Stammtisch Phrasen drischt.

Die Franzosen zeigen allen wie echte Demokratie aussieht, wenn sie nicht durch jahrzehntelange Gehirnwäsche, Propaganda und Konsum völlig ruhiggestellt und abtrainiert wurde. Die haben noch einen Rest an Stolz und lassen sich nicht dauernd, belügen, ausnehmen und verarschen. Die französischen Arbeiter wissen wer der wirkliche Feind ist und stehen an vorderster Front, lassen sich nicht durch massive Polizeieinsätze einschüchtern und ihren Willen brechen.

Der Widerstand in Frankreich geht durch alle Schichten und Berufsgruppen und wird von der Masse getragen. Ob Arbeiter, Angestellter, Beamte, Rentner oder Student, alle protestieren dagegen und fragen, warum sie die Rechnung für die Plünderung der Staatskasse und deren Sanierung zahlen sollen und nicht die fetten Bonzen, Finanzhaie und Spekulanten die es verursacht haben. Die Bosse verstehen nur eine Sprache, sagen die Franzosen, Streiks, Blockaden und Stillstand. Wenn man sie am Geldbeutel trifft tut ihnen das sehr weh. Aber Sarkozy ignoriert was auf den Strassen passiert und will mit aller Gewalt gegen das Volk sich durchsetzen und hat Massenverhaftungen angeordnet.

Das Rentensystem ist nicht nur in Frankreich völlig pleite, was als Ausrede für die einschneidenden Kürzungen und Erhöhung des Rentenalters verwendet wird, in allen westlichen Ländern ist es so. Der nächste Schritt ist die Beschlagnahmung aller Pensionskassengelder und der privaten Vorsorge. Diese Rücklagen für das Alter werden auch noch der Bevölkerung weggenommen und den Bankstern geschenkt. In Argentinien ist es bereits passiert. Die Elite will die gigantischen Schulden des Staates und des Finanzsystems auf dem Rücken der Arbeiter und Rentner sanieren. Das Ziel ist, sich alles unter den Nagel zu reissen und die Menschen komplett zu verarmen.

Dabei gebe es eine ganz einfach Lösung für die Bereinigung der Staatsschulden und Sanierung des Rentensystems. Man müsste nur alle Finanztransaktionen besteuern, eine Promille an Abgaben auf jedes Finanzgeschäft. Damit würden Billionen an Geldern einfliessen und genau die treffen welche die Verschuldung angerichtet haben. Gleichzeitig würde man die Spekulation mit den ganzen Finanzderivaten eindämmen, die eine Blase und Krise nach der anderen verursachen. Geld mit Geld verdienen ist sowieso pervers und parasitär. Nur Blutsauger die nichts produktives leisten machen das.

Aber dazu sind die Politiker zu feige, denn die wirklichen Kontrolleure des Staates sind die Finanzoligarchen und die international operierenden Grossbanken, sie bestimmen was gemacht wird und was nicht. Sie haben alle Regierungen, Parteien, das Justizsystem und die Medien in der Tasche.

Aus diesem Grunde haben jetzt eine Anzahl Franzosen für den 7. Dezember zu einem Aktionstag gegen Banken aufgerufen. Das könnte ein wirksame Mittel sein. Das Motto lautet:

STOPBANQUE – INITIATIVE CITOYENNE SPONTANEE

RETRAIT MASSIF D’ARGENT ET FERMETURE DES COMPTES EN BANQUE (ÉPARGNE)

Hier die Übersetzung des Aktionsaufrufs:

Nehmt euer Geld aus den Banken!

Stopbanque ist der Aufruf zum massiven Abzug aller Gelder von den Banken und der Schliessung der Sparkonten.

Die Aktion Stopbanque hat bisher 10’100 Teilnehmer, 57’000 weitere werden erwartet.

Das ist die erste spontane Bürgerinitiative, um sich vor der medialen und politischen Korruption zu schützen und um uns von der Sklaverei, die vom Grosskapital auferlegt ist, zu entfernen.

Unsere Aktion ist legal, friedlich, säkular, nicht politisch und nicht gewerkschaftlich organisiert.

Weil Demonstrationen offensichtlich nichts mehr nützen, denn die Elite hört uns nicht zu und die wirkliche Macht liegt in den Händen der internationalen Banker.

Deshalb werden wir am 7. Dezember unseren ganzes Geld aus den Banken rausnehmen!!!

„Sie sind nur gross weil wir auf den Knien liegen.“

Gebt diese Botschaft weiter:

Wir sind das rechtmässige Volk und die Besitzer der Nation. Wir haben vielleicht wenige logistische Mittel. Dennoch, ohne Armee, ohne Polizei, ohne Gewalt, ohne zu teilen, …

IST DAS ENDE DIESES UNGERECHTEN SYSTEMS MÖGLICH!

Wir sind uns bewusst, das wir in Krisenzeiten und Arbeitslosigkeit sind und dass die Mehrheit Angst hat und das Gefühl hat keine „Mittel“ zu haben um was zu ändern: FALSCH. Dieser Ansatzes betrifft zu erst diejenigen, die am meisten unter diesem Ergebnis leiden.

Eine Frage die öfters kommt: „Was machen wir wenn wir kein Geld oder wenn es wenige ist, oder wenn wir kein Bankkonto haben?“

Kleine Bäche machen grosse Flüsse!

Wir müssen Druck auf sie ausüben, damit sie merken, dass ihre Macht heute nur noch existiert, weil wir es wollen und ihnen „vertrauen“. Aber wir können auch die Spielregeln ändern.

Wenn diese Aktion gemeinsam und massiv ist, dann können wir sie zum Zittern bringen.

Hier ein Vorschlag für einen Standardbrief für diejenigen die exponiert sind oder kein Bankkonto haben. Schickt oder bringt am 7. Dezember diesen Brief an eine oder mehrere Banken.

Und diejenigen die beschliessen die Finanzierung ihrer Sklaverei zu beenden, sollten diesen Brief am Ende der Abhebung ihres Geldes und der Schliessung ihrer Sparkonten als Abschiedsbrief ihrer Bank geben.

Liebe Bankerin, lieber Bankier,

Damit will ich ihnen zu verstehen geben, dass „wir“ wissen was Sie mit unserem Geld tun und wir sind weniger gespalten als Sie vielleicht denken.

Das wir von jetzt an wissen, dass ihre „Chefs“ die Weltpolitik beeinflussen, in dem sie die Geldmittel steuern und so die Nationen und das gemeinsame Gut von der Korruption und der Spekulation verraten wird.

Ich habe wenige Mittel und ich kann an dieser spontanen und friedlichen Bürgeraktion nicht teilnehmen, um Ihnen meine Finanzen zu entziehend. Aber wissen Sie, dass einige Bürger seit diesem Tag beschlossen haben, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, durch den Rückzug der Barmittel, dem Schliessen ihre Giro- und Sparkonten in ihrer verdammten Privatbank, denn wir wissen, Sie stehen unter dem Joch der staatenlosen und egoistischen Elite.

Dieser erste Akt wird vielleicht unbedeutend sein, aber es wird sich verstärken.

Ich als Bürger wünsche, dass die Währung nicht mehr unter privater „Kontrolle“ steht, sondern wieder auf die Nation, auf den Souveränen übertragen wird, der die richtigen Entscheidungen und grundlegende Frage seiner Währung besser kennt.

Diese Aktion ist gedacht und hat seinen Ursprung: unpolitisch, nicht gewerkschaftlich, kostenlos, legal, friedlich, entfernt von den rassistischen Themen, ausserhalb der religiösen und philosophischen Überzeugungen der einzelnen Teilnehmer.

Gemeinsam sind wir unter dem Banner vereint:

BANK STOP!
INITIATIVE SPONTANE BÜRGER!!
REVOLUTION!!!

Am 7. Dezember gehen wir alle unser Geld von den Banken abheben!

Ich lade Sie herzlich ein sich an unserer Bemühung zu beteiligen. Ihr wisst ja besser als jeder andere, dass es chaotisches im Paradigma der virtuellen Blase zugeht.

Vielen Dank für die Beachtung dieses Briefes.

Mit Freundlichen Grüssen, ein Bürger.
(und dann: unterschreiben Sie! Steht Ihnen frei anonym zu bleiben).

Hier der Link zur Aktionund hier zur Facebook-Seite.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Franzosen lassen andere wie Feiglinge aussehen


 

Europa brennt!

seite3.ch: Wütende Demonstranten überall in Grossbritannien, brennende Autos in Frankreich und aufgebrachte Dörfer in Süditalien. Die Sparprogramme vieler EU-Länder bringt die aufgestaute Wut der Bürger auf die Strasse. Und es scheint, als sei dies erst der Anfang gewesen, nicht nur der Anfang der radikalen Sparmassnahmen sondern auch der Anfang der Bürgeraufstände.

Europa steht kurz vor einem Flächenbrand. Es züngeln bereits die Flammen. In Frankreich versuchen die Gewerkschaften die Regierung in die Knie zu zwingen und die Pläne, das Rentenalter von 60 auf 62 Jahre anzuheben, aufzuhalten. Die Wut der Bürger, die Schulden der Banken zu bezahlen, entlädt sich immer mehr auf den Strassen. Wie in Griechenland. Genauso in Grossbritannien. Dort gehen die Bürger im ganzen Land auf die Strasse, um gegen das schärfste Kürzungsprogramm seit Jahrzehnten zu protestieren. Auch in Italien erheben immer mehr Bürger ihre Fäuste gegen die Regierung. Im Moment brodelt es vor allem in Neapel, wo Demonstranten Fahrzeuge in Brand und die italienische Flagge verbrannten. Es geht dabei um eine geplante Mülldeponie im Vesuv-Nationalpark.

Zahlreiche Internetmedien prophezeien, dass dies erst der Anfang eines europäischen Bürgeraufstandes war, der in kriegsähnlichen Zuständen enden wird.

Quelle: Seite3.ch http://www.seite3.ch/Europa+brennt+/461653/detail.html

 


 

Krisenfolgen am lebenden Objekt erfahren

25. Oktober 2010 | Autor Wahrheiten.org

Die Gallier meinen es ernst und wollen ihren selbsternannten Cäsar am liebsten wieder loswerden. Indem sie den Hahn zum Lebenssaft Öl zugedreht halten, wollen sie die Machthaber aushungern. Doch Sarkozy denkt gar nicht daran, klein beizugeben – noch nicht. Mittels roher Gewalt lässt er Streiksperren räumen.

Wie schnell ein ganzes Land in einen Versorgungsengpass gerät, können wir nun in Echtzeit verfolgen. Die Wichtigkeit der eigenen Vorsorge wird dabei wieder deutlich. Weiterlesen