Kopenhagener Abmachung: „Die verborgene Seite einer schnurlosen Gesellschaft“
Parlamentsgebäude Christiansborg, Kopenhagen
9. Oktober 2010
Dieser Beschluss wurde in Kopenhagen bei der Konferenz „die verborgene Seite einer schnurlosen Gesellschaft“ angenommen.
Er bezieht sich auf die vielen internationalen Aufrufe, welche im Lauf der Zeit gemacht wurden und auf den Bio-Initiative Rapport, der von Ärzten und Wissenschaftlern erstellt wurde. Sie weisen auf die Notwendigkeit hin, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen um die Bevölkerung vor Schäden, welche durch Strahlungsexpositionen und der Schnurlos- Technologie entstehen, zu schützen.
Wir die Unterzeichnenden, haben folgenden Forderungen:
– Eine wesentliche Minderung der Richtlinien. Die Exposition der künstlichen Mikrowellen-Strahlungen und der Schnurlos- Technologie sollten auf einem für die Lebewesen akzeptablen Niveau gehalten werden und sie sollten wie es der Bio-Initiative Bericht empfiehlt, maximal nicht 0.6V/m übersteigen.

– Die breite Öffentlichkeit müsste von offizieller Seite her, über die Gesundheitsrisiken der Mikrowellen-Strahlung und der Schnurlos-Technologie informiert und gewarnt werden.
Mit einem besonderen Schwerpunkt, der auf die erhöhten Risiken hinweist welche für Personen mit einer geschwächten Gesundheit oder schwangere Frauen und Kinder bestehen.

-Warnungshinweise (Etiketten) und Informationen über Geräte die Strahlung aussenden fordern, ebenso die Hersteller dazu verpflichten, Produkte zu entwerfen die so wenig wie möglich Strahlung emittieren und dies auch nur bei Bedarf (Zeitraum).

– Kinder den Zugang und Nutzung von Geräten, die Mikrowellen-Strahlung aussenden einschränken und erschweren.

– Die Elektro-Hyper-Sensibilität (EHS) muss offiziell als Behinderung anerkannt werden.

– Von den Gemeinden und den lokalen Behörden mehr Transparenz fordern. Sie sollten die Bevölkerung über die bereits existierenden und die geplanten Standorte von Antennenrelais informieren.

– Alles in Gang bringen, um die Wifi- Strahlenbelastung in öffentlichen Räumen zu mindern. Besonders gefährdete Gruppen wie Schüler, Senioren, Kliniken sollten davor geschützt werden, ebenso die Menschen die öffentlichen Transportmittel benutzen.

– Schaffung von EHS- Rückzugsgebiete oder strahlenfreie Zonen, in denen Elektro-Hyper- Sensitive(EHS) Menschen, die nicht mit dieser Hochfrequenz-Mikrowellenstrahlung leben können, sich zurückziehen und sich wieder aufbauen können.
Außerdem sollten sie eine finanzielle Unterstützung bekommen um ihre Wohnbereiche vor Strahlungen zu schützen.

– Förderung einer Gesundheitspolitik die sichere Alternativen zur Wifi- Technologie sucht.

– Durchführung und Förderung von unabhängiger Forschung .

Quelle: Kopenhagener_Abmachung_Die_verborgene_Seite_einer_schnurlosen_Gesellschaft_19_10_2010