Kritik-Talk-Shows wohin man schaut oder: die Medien entdecken den kritischen Bürger
Redaktionsbeitrag „les Art“

Es ist schon so eine Crux mit der Demokratie, den Medien und der Stimmung.

Haben noch vor Wochen die Medien jegliche Gegenmeinung totgeschwiegen, so kommen sie heute aufgrund der Massenerscheinungen denkender Mitbürger, speziell aus dem so genannten Mittelstand und der daraus sonst folgenden „schweigenden Mehrheit“ vor lauter Staunen nicht mehr heraus. Und stiegen auf den Zug der Medienträchtigkeit nun auf.

Und hier machen sich folgende drei Schwerpunkte fest:

1. Auslösungsdebatte Integration am Thema Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“
2. Stuttgart21
3. Christian Wulff und sein Bekenntnis der Türken/Muslimenübernahme

Viele weitere Aufbegehren, die nicht überall die großen Medien erreichen, finden Allerorten statt.

Die Sarrazin-Debatte, die eigentlich nicht neu ist und schon durch viele kompetente Mitbürger, Soziologen mit Ihren Erhebungen wie vielen Professoren, lange beschrieben sind, hatte jedoch kein Gehör gefunden. Erst die Person Thilo Sarrazin, der in seiner Nüchternheit und Temperamentlosigkeit einer leicht bissigen Bulldogge daherkommenden Ausstrahlung sich aus seiner Position der Deutschenbank und der SPD-Funktionärsstellung heraus mit dem Thema öffentlich auseinandersetze, hat die Breitenwirkung erzielt, die in den EU-Binnenländern, lange laufen. Wofür ihm bei genauem Hinsehen, sogar dank gebührt.

Dieser Anstoß von Herrn Sarrazin hat der Demokratiebewegung in der BRD neuen Anstoß gegeben. Es ist an dieser Stelle zu hoffen, daß hier nun auch eine Besinnung sich entwickelt, und die Grundlagen der BRD eben grundsätzlicher Art anfängt zu hinterfragen (……………..)

Quelle: www.internet-magazin-les-art.eu Rubrik: Politik + Gesellschaft