Zur Entspannung vom politischen Kampfalltag möchte ich meinen Lesern am heutigen Sonntag mal wieder eine Geschichte aus meiner eigentlichen beruflichen Tätigkeit erzählen. Über Krokodilfang hatte ich ja schon letztes Jahr zur Adventszeit berichtet. Heute will ich das in Bezug auf  Nashörner tun. Eigentlich wollte ich zunächst einmal grundsätzlich über die Entwicklung des Tierfangs mit Narkosetechnik und entsprechenden Gewehren erzählen, wie das heute aus der Wildbiologie überhaupt nicht mehr wegzudenken ist. Ein sehr interessantes Thema. Aber noch interessanter ist es für die meisten Leser wohl, wenn es unmittelbar um die Anwendung der Narkosetechnik in freier Wildbahn geht. Noch dazu bei einem so impostanten Tier wie dem Nashorn. (Bei anderer Gelegenheit hätte mich ein solches Nashorn fast einmal umgebracht.)